11. April 2019 - 303

303 ist ein deutsches „Liebes­roadmovie“ des österreichischen Regisseurs und Drehbuchautors Hans Weingartner aus dem Jahr 2018. Der „Anti-Tinder-Film“ handelt von der allmählichen Annäherung zweier Studenten, gespielt von Mala Emde und Anton Spieker, während einer etwa einwöchigen Reise von Berlin nach Portugal in einem Wohnmobil. Premiere hatte der Film am 16. Februar 2018 auf der Berlinale 2018, wo er die Sektion Generation 14plus eröffnete. Der Kinostart erfolgte in Deutschland am 19. Juli 2018.

Handlung (Quelle Wikipedia): Die 24-jährige Biologiestudentin Jule fällt durch die letzte Prüfung vor Ende des Sommersemesters. Zudem ist sie ungewollt schwanger. Ihre Mutter drängt zum medikamentösen Abbruch, doch Jule zögert. Um den Kindesvater einzubeziehen – Alex schreibt in Portugal seine Doktorarbeit –, fährt sie kurz entschlossen mit ihrem Wohnmobil Mercedes Hymer 303 los, das zuvor ihrem durch Suizid verstorbenen Bruder gehörte. Kurz nach Berlin nimmt sie den gleichaltrigen Politikstudenten Jan mit, der als Anhalter nach Köln will und von dort per Bus nach Nordspanien, um seinen biologischen Vater kennenzulernen. Zufällig landen die beiden diskussionsfreudigen Protagonisten schnell bei dem für Jule sensiblen Thema Suizid; sie reagiert über und setzt ihn am nächstmöglichen Ort wieder ab. – Abends lässt sie einen Mann, der für ihren Oldtimer schwärmt, herein und wird von ihm bedrängt. Glücklicherweise stößt Jan, der sein Handy bei ihr vergessen hat, genau in diesem Moment zu ihr und kann den Angreifer vertreiben. Ein ruhiges Gespräch bei einem Tee entspannt Jule; sie fasst Vertrauen zu Jan und bittet ihn, bei ihr zu übernachten. Morgens lädt sie ihn sogar ein, weiter bei ihr mitzufahren.

Bald schon entspinnt sich ein neuer Disput, diesmal um die Frage, wozu der Mensch von Natur aus neigt – Konkurrenz (Jan) oder Kooperation (Jule)? Sie setzen ihn fort, als sie zeitweilig die Autobahn verlassen und einen Zwangsstopp ausweiten zu einem ausgiebigen Erholungsspaziergang und zur ersten gemeinsam zubereiteten Mahlzeit. Jules Angebot, sie „nochmal 500 Kilometer“ zu begleiten, nimmt Jan gern an. Über Belgien nach Frankreich kommend, fahren sie nur noch Landstraße und entschleunigen weiter. Sie genießen malerische Landschaften, stille Orte und versteckte Rastplätze, so wie sie auch Spaß haben an allem, was rund um die Nahrungsaufnahme an gemeinsamer Routine anfällt. Ihre Gespräche werden persönlicher, wenngleich nicht weniger kontrovers; nach den großen Menschheitsfragen geht es nun um die Beziehung zwischen Mann und Frau – unter anderem darum, was entscheidend ist für ihr Zustandekommen und für ihr Bestehen. Die Realität bleibt nicht ganz außen vor; bei einem der gelegentlichen Telefonate mit Alex setzt Jule ihn ins Bild über ihre Schwangerschaft – und ist von seiner zurückhaltenden Reaktion schwer enttäuscht. Jan versucht sie zu trösten mit einer exquisiten Süßigkeit, einer Tarte aux Pommes, und einer ersten, noch ganz zaghaften zärtlichen Berührung. Es ist nur zu klar, dass beide im Begriff sind, sich ineinander zu verlieben.

Bevor sie sich das gegenseitig gestehen, haben sie Jans Zielort erreicht. In Jules Beisein erblickt er seinen Erzeuger aus der Entfernung, bringt es aber nicht über sich, auf ihn zuzugehen, und fährt weiter mit ihr mit. Nach ihrer Zweitbegegnung mit dem Atlantik, samt Jans eindrucksvollem Premierenritt auf einem Surfboard, und einer Wanderung, von der beide völlig durchnässt und unterkühlt zurückkommen, geben sie endlich ihren Gefühlen nach. Am Morgen beichtet Jule nun auch Jan, dass sie schwanger ist, und wenig später, dass sie sich entschlossen hat, das Kind auszutragen. Er nimmt beides gefasst auf. In Porto erleidet sie eine Blutung, konsultiert einen Gynäkologen und erfährt, dass sie den Embryo verloren hat. Ihrerseits am Ziel angekommen, setzt sie Jan in der Ortsmitte ab, bevor sie weiterfährt zu Alex – mit völlig ungewissem Ausgang. Jan wartet. Erst schläft er im Café ein, dann auf den Treppenstufen des Marktplatzes. Mitten in der Nacht kehrt Jule in ihrem 303 zurück; beide umarmen und küssen sich leidenschaftlich.

9. Mai 2019 - Der Affront

An einem heißen Sommernachmittag in Beirut gerät Toni mit Yasser in eine heftige Auseinandersetzung über ein illegal montiertes Abflussrohr an Tonis Balkon. Toni ist Mechaniker, Christ und gebürtiger Libanese. Yasser ist Vorarbeiter am Bau und palästinensischer Flüchtling. Im Eifer des Gefechts lässt Yasser sich zu einer Beschimpfung hinreißen, die alles verändert. Als Toni, arrogant und hitzköpfig, Yassers halbherzige Entschuldigung ablehnt und stattdessen diesen beleidigt eskaliert der Streit und landet vor Gericht.

Er weitet sich zur gleichnishaften Kettenreaktion vor einem Abgrund aus verletzter Ehre und religiösem Eifer aus. Während die Anwälte streiten, während sich allmählich die Medien einmischen, während am Ende rechte Libanesen und palästinensische Flüchtlinge auf den Straßen randalieren, lernt man Yasser und Toni näher kennen. Mit dem genauen Blick auf diese beiden Männer wird aus DER AFFRONT mehr als eine spannendende Parabel über Ursache und Wirkung oder über die Auswüchse männlicher Egos – der Film zeigt die Traumata eines Landes und seiner Bewohner, die aus der Vergangenheit heraus bis in die Gegenwart wirken. (Quelle Filmverleih)

Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Eintritt frei, Spenden willkommen. 50 Sitzplätze

 

16. März 2019 - Westpapua

West-Papua ist der indonesische Teil der zweitgrößten Insel der Welt, Papua Neuguinea. Zweimal für vier Wochen haben wir uns auf den weiten Weg gemacht, in dieses ferne, fremde und faszinierende Land. Die Anreise an sich hat schon drei Tage in Anspruch genommen und es ist unmöglich in dieser kurzen Zeit dieses riesige Land vollständig zu bereisen. Dabei ist es uns wichtig, unsere Reisen ohne Reiseveranstalter durch zu führen, uns treiben zu lassen und sehr spontan zu entscheiden wie lange wir wo bleiben. Und so war es bei unserer zweiten Reise 2018 beim Abflug auch noch gar nicht klar, dass wir wieder in West-Papua landen würden. Wir hatten nur einen Flug in die Hauptstadt Indonesiens, Jakarta gebucht. Aber West-Papua mit seinen üppigen Regenwäldern, den unglaublichen Korallenriffen in Raja Ampat, den Paradiesvögeln und den ursprünglichen Menschen im Baliem Valley hat uns nie los gelassen.

14. März 2019 - Grüner wird's nicht

Handlung des Films (Quelle Wikipedia): Schorsch Kempter ist Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt. Sein Geschäft und seine Ehe stehen kurz vor der Pleite und die Tochter möchte lieber Kunst studieren, als den Betrieb zu übernehmen. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, fühlt er sich wirklich frei. Als eines Tages der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht und sein Flugzeug pfänden will, fliegt Schorsch einfach davon. Ohne zu wissen, wohin. Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt, voller skurriler und außergewöhnlicher Begegnungen – und ganz langsam begreift Schorsch, dass er an seinen Träumen vorbeigelebt hat und spürt, dass er sich dem Leben öffnen muss, bevor es zu spät ist.

17. Februar 2019 - Klassik@5

Die Plattform  „Klassik@5“… (Klassische Musik sonntagnachmittags um 5, sprich um 17 h) ist eine Konzertreihe für Klassik im weitesten Sinne, welche von Musiker*innen, Ensembles, Chören, Musikvereinen, Musik-Schulen eigenständig und unabhängig ausgesucht und präsentiert wird.

Das Auftaktkonzert von Klassik@5 wird präsentiert aus der Fachschaft für Holzbläser der Musikschule Mittleres Wiesental, Fachbereich Querflöte, unter der musikalischen Leitung von Vincent Thuet.  Der Querflötist ist seit  Schuljahresbeginn 2018/19 Mitglied der Musikschulfachschaft Musikschule Mittleres Wiesental. Mit seiner Querflötenpartnerin Anne-Sophie Hartzer gründete er das Querflötenduo Hartzer und Thuet. Das elsässische Duo lebte viele Jahre in Hannoversch-Münden und Göttingen. Seit 2018 leben sie wieder im Dreiländereck im Elsass/F.

Mit virtuosen Stücken und einem breiten Repertoire treten Anne-Sophie Hartzer und Vincent Thuet als Querflötisten am 17.2. um 17 Uhr in der Christuskirche in Steinen auf.

 Biographien:
Anne-Sophie HARTZER erhielt bereits mit sechs Jahren Unterricht von Valérie Perrotin, Staatliche Musikschule Mulhouse, F. Sie studierte an den Konservatorien von Strasbourg und Paris (CRR) und erreichte 2014 bei Michel Moraguès das "Diplôme National Supérieur Professionnel du Musicien“. Am Flötenwettbewerb „Prodige Art“ in Paris 2013 gewann sie den 1. Preis einstimmig. Während  des Studiums spielte sie das „Konzert für Flöte und Harfe“ von Mozart mit dem Orchester des Konservatoriums in Strasbourg und führte u. a. das Quartett KV 285 in der „Salle Pleyel“ in Paris auf.
Nach einer zweijährigen pädagogischen Ausbildung am Pôle Supérieur in Dijon erhielt die heutige Diplom-Musiklehrerin 2016 das "Diplôme d’Etat" (Staatliche Prüfung). September 2017 absolvierte sie das Masterstudium in Musikwissenschaften an der Universität Paris-Sorbonne mit der höchsten Auszeichnung für ihre Arbeit über die Aufführungspraxis auf der Querflöte im XIX. Jahrhundert: "Pratiques interprétatives et vocalité au début du XIXe siècle: la transcription à la flûte traversière d'un modèle vocal hérité du bel canto". Sie unterrichtete an der Musikschule ihrer Heimatstadt Heimsbrunn und an der Académie Inter Musicale de Paris, später an der Musikschule für die Landkreise Göttingen und Osterode in Hannoversch-Münden. Anne-Sophie Hartzer tritt regelmäßig in Kammermusikkonzerten mit Klavier, Orgel, als Querflötenduo u.v.m. auf.


Vincent THUET erhielt mit neun Jahren Querflötenunterricht an der Musikschule eines Musikvereins in Mulhouse,  später bei Daniel Morlier an der Staatlichen Musikschule in Mulhouse. Er studierte bei Georges Alirol in Evreux, bei Stéphane Réty in Mulhouse und  am  Konservatorium in Strasbourg, wo er 2003 den 1. Preis einstimmig mit Auszeichnung ("1er Prix de perfectionnement à l'unanimité avec les félicitations du jury") erreichte. An der Staatlichen Musikschule in Aulnay-sous-Bois bei Patrick Gallois absolvierte er 2004 mit dem 1. Preis einstimmig. Zusätzliches Studium Fagott bei Jiri Stavicek in Basel, bei Pascal Gallois, in Paris,  an der Staatlichen Musikschule in Gennevilliers (1. Preis in 2000) und der Hochschule für Musik in Zürich. Bereits mit 16 Jahren (2000 bis 2009) unterrichtete er an mehreren Musikschulen im Elsass. 2002 bis 2008 spielte er regelmäßig als Querflötist  u.a. mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg und dem Orchestre Symphonique de Mulhouse. Bei den Flötenwettbewerben "UFAM" (2006) und "Allain Cadinot - Yamaha Musique France" (2008) in Paris erhielt er den 1. Preis einstimmig.
Er lebte von 2010 bis 2018 in Deutschland und unterrichte in Hannoversch-Münden und Göttingen. Seit 2018 unterrichtet er an der Ecole de Musique du Sundgau in Altkirch und Hirsingue im Elsass/F sowie in Baden-Württemberg an der Musikschule Mittleres Wiesental.

Mehr über das Duo: www.vincent-thuet-querfloete.de, Unterricht: www.musikschule-mittleres-wiesental.de
Infos und Anmeldung zur Klassikplattform für 2020 bis 30.9.19 bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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