9. Mai 2019 - Der Affront

An einem heißen Sommernachmittag in Beirut gerät Toni mit Yasser in eine heftige Auseinandersetzung über ein illegal montiertes Abflussrohr an Tonis Balkon. Toni ist Mechaniker, Christ und gebürtiger Libanese. Yasser ist Vorarbeiter am Bau und palästinensischer Flüchtling. Im Eifer des Gefechts lässt Yasser sich zu einer Beschimpfung hinreißen, die alles verändert. Als Toni, arrogant und hitzköpfig, Yassers halbherzige Entschuldigung ablehnt und stattdessen diesen beleidigt eskaliert der Streit und landet vor Gericht.

Er weitet sich zur gleichnishaften Kettenreaktion vor einem Abgrund aus verletzter Ehre und religiösem Eifer aus. Während die Anwälte streiten, während sich allmählich die Medien einmischen, während am Ende rechte Libanesen und palästinensische Flüchtlinge auf den Straßen randalieren, lernt man Yasser und Toni näher kennen. Mit dem genauen Blick auf diese beiden Männer wird aus DER AFFRONT mehr als eine spannendende Parabel über Ursache und Wirkung oder über die Auswüchse männlicher Egos – der Film zeigt die Traumata eines Landes und seiner Bewohner, die aus der Vergangenheit heraus bis in die Gegenwart wirken. (Quelle Filmverleih)

Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Eintritt frei, Spenden willkommen. 50 Sitzplätze

 

16. März 2019 - Westpapua

West-Papua ist der indonesische Teil der zweitgrößten Insel der Welt, Papua Neuguinea. Zweimal für vier Wochen haben wir uns auf den weiten Weg gemacht, in dieses ferne, fremde und faszinierende Land. Die Anreise an sich hat schon drei Tage in Anspruch genommen und es ist unmöglich in dieser kurzen Zeit dieses riesige Land vollständig zu bereisen. Dabei ist es uns wichtig, unsere Reisen ohne Reiseveranstalter durch zu führen, uns treiben zu lassen und sehr spontan zu entscheiden wie lange wir wo bleiben. Und so war es bei unserer zweiten Reise 2018 beim Abflug auch noch gar nicht klar, dass wir wieder in West-Papua landen würden. Wir hatten nur einen Flug in die Hauptstadt Indonesiens, Jakarta gebucht. Aber West-Papua mit seinen üppigen Regenwäldern, den unglaublichen Korallenriffen in Raja Ampat, den Paradiesvögeln und den ursprünglichen Menschen im Baliem Valley hat uns nie los gelassen.

14. März 2019 - Grüner wird's nicht

Handlung des Films (Quelle Wikipedia): Schorsch Kempter ist Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt. Sein Geschäft und seine Ehe stehen kurz vor der Pleite und die Tochter möchte lieber Kunst studieren, als den Betrieb zu übernehmen. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, fühlt er sich wirklich frei. Als eines Tages der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht und sein Flugzeug pfänden will, fliegt Schorsch einfach davon. Ohne zu wissen, wohin. Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt, voller skurriler und außergewöhnlicher Begegnungen – und ganz langsam begreift Schorsch, dass er an seinen Träumen vorbeigelebt hat und spürt, dass er sich dem Leben öffnen muss, bevor es zu spät ist.

17. Februar 2019 - Klassik@5

Die Plattform  „Klassik@5“… (Klassische Musik sonntagnachmittags um 5, sprich um 17 h) ist eine Konzertreihe für Klassik im weitesten Sinne, welche von Musiker*innen, Ensembles, Chören, Musikvereinen, Musik-Schulen eigenständig und unabhängig ausgesucht und präsentiert wird.

Das Auftaktkonzert von Klassik@5 wird präsentiert aus der Fachschaft für Holzbläser der Musikschule Mittleres Wiesental, Fachbereich Querflöte, unter der musikalischen Leitung von Vincent Thuet.  Der Querflötist ist seit  Schuljahresbeginn 2018/19 Mitglied der Musikschulfachschaft Musikschule Mittleres Wiesental. Mit seiner Querflötenpartnerin Anne-Sophie Hartzer gründete er das Querflötenduo Hartzer und Thuet. Das elsässische Duo lebte viele Jahre in Hannoversch-Münden und Göttingen. Seit 2018 leben sie wieder im Dreiländereck im Elsass/F.

Mit virtuosen Stücken und einem breiten Repertoire treten Anne-Sophie Hartzer und Vincent Thuet als Querflötisten am 17.2. um 17 Uhr in der Christuskirche in Steinen auf.

 Biographien:
Anne-Sophie HARTZER erhielt bereits mit sechs Jahren Unterricht von Valérie Perrotin, Staatliche Musikschule Mulhouse, F. Sie studierte an den Konservatorien von Strasbourg und Paris (CRR) und erreichte 2014 bei Michel Moraguès das "Diplôme National Supérieur Professionnel du Musicien“. Am Flötenwettbewerb „Prodige Art“ in Paris 2013 gewann sie den 1. Preis einstimmig. Während  des Studiums spielte sie das „Konzert für Flöte und Harfe“ von Mozart mit dem Orchester des Konservatoriums in Strasbourg und führte u. a. das Quartett KV 285 in der „Salle Pleyel“ in Paris auf.
Nach einer zweijährigen pädagogischen Ausbildung am Pôle Supérieur in Dijon erhielt die heutige Diplom-Musiklehrerin 2016 das "Diplôme d’Etat" (Staatliche Prüfung). September 2017 absolvierte sie das Masterstudium in Musikwissenschaften an der Universität Paris-Sorbonne mit der höchsten Auszeichnung für ihre Arbeit über die Aufführungspraxis auf der Querflöte im XIX. Jahrhundert: "Pratiques interprétatives et vocalité au début du XIXe siècle: la transcription à la flûte traversière d'un modèle vocal hérité du bel canto". Sie unterrichtete an der Musikschule ihrer Heimatstadt Heimsbrunn und an der Académie Inter Musicale de Paris, später an der Musikschule für die Landkreise Göttingen und Osterode in Hannoversch-Münden. Anne-Sophie Hartzer tritt regelmäßig in Kammermusikkonzerten mit Klavier, Orgel, als Querflötenduo u.v.m. auf.


Vincent THUET erhielt mit neun Jahren Querflötenunterricht an der Musikschule eines Musikvereins in Mulhouse,  später bei Daniel Morlier an der Staatlichen Musikschule in Mulhouse. Er studierte bei Georges Alirol in Evreux, bei Stéphane Réty in Mulhouse und  am  Konservatorium in Strasbourg, wo er 2003 den 1. Preis einstimmig mit Auszeichnung ("1er Prix de perfectionnement à l'unanimité avec les félicitations du jury") erreichte. An der Staatlichen Musikschule in Aulnay-sous-Bois bei Patrick Gallois absolvierte er 2004 mit dem 1. Preis einstimmig. Zusätzliches Studium Fagott bei Jiri Stavicek in Basel, bei Pascal Gallois, in Paris,  an der Staatlichen Musikschule in Gennevilliers (1. Preis in 2000) und der Hochschule für Musik in Zürich. Bereits mit 16 Jahren (2000 bis 2009) unterrichtete er an mehreren Musikschulen im Elsass. 2002 bis 2008 spielte er regelmäßig als Querflötist  u.a. mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg und dem Orchestre Symphonique de Mulhouse. Bei den Flötenwettbewerben "UFAM" (2006) und "Allain Cadinot - Yamaha Musique France" (2008) in Paris erhielt er den 1. Preis einstimmig.
Er lebte von 2010 bis 2018 in Deutschland und unterrichte in Hannoversch-Münden und Göttingen. Seit 2018 unterrichtet er an der Ecole de Musique du Sundgau in Altkirch und Hirsingue im Elsass/F sowie in Baden-Württemberg an der Musikschule Mittleres Wiesental.

Mehr über das Duo: www.vincent-thuet-querfloete.de, Unterricht: www.musikschule-mittleres-wiesental.de
Infos und Anmeldung zur Klassikplattform für 2020 bis 30.9.19 bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

14. Februar 2019 - Kino

Handlung des Films (Quelle Wikipedia): Der polnischstämmige Koreakriegsveteran und ehemalige Ford-Mitarbeiter Walt Kowalski, dessen Weltbild von rassistischen Vorurteilen geprägt ist, wohnt in einer Detroiter Vorstadtsiedlung, an der der Niedergang der Autoindustrie seine Spuren hinterlassen hat. Der Film beginnt mit der Beerdigung seiner zuvor verstorbenen Frau. Im Gegensatz zu ihr ist er nicht gläubig. Pater Janovich, der Walts sterbender Frau versprochen hatte, ihn zur Beichte zu bewegen, bekommt das unmissverständlich zu spüren. Viele Nachbarn sind in bessere Wohngegenden gezogen. Sie fahren keine US-amerikanischen Pkw mehr, sondern ausländische Fahrzeuge, genau wie sein eigener Sohn, der einen Toyota fährt. Das verärgert Walt, denn er sieht „amerikanische Ideale“ zusehends gefährdet. Sein Sohn Mitch ist ein gut verdienender Verkäufer in einem japanischen Autohaus, was Walt überaus missbilligt. Auch weil die Mitglieder der Familie recht unverhohlen auf das Erbe von Walt spekulieren, ist Walts Verhältnis zu seinen beiden Söhnen und deren Familien miserabel.

Im Viertel leben jetzt viele in den letzten Jahren eingewanderte Hmong, was dem rassistischen Kowalski, der sie konstant als „Schlitzaugen“ tituliert, missfällt. Der Nachbarsjunge Thao versucht im Rahmen eines Initiationsritus der Gang seines älteren Cousins Walts 1972er Ford Gran Torino Sport zu stehlen. Walt verhindert den Diebstahl und später, mit dem Gewehr im Anschlag, einen weiteren Übergriff der Gang auf Thao und wird damit ungewollt zum Helden des Viertels. Nachbarn bringen Essen und Blumen auf Walts Veranda. Walt wehrt sich jedoch zunächst vehement gegen diese Dankesbekundungen, indem er die Geschenke in den Müll wirft.

Als Walt zufällig Zeuge wird, wie die Nachbarstochter Sue und ihr Freund von mehreren Mitgliedern einer schwarzen Gang angepöbelt werden, greift er ein. Nachdem er mit der zur Pistole geformten Hand auf die Gangmitglieder angelegt hat, zieht er eine echte Pistole, mit der er die Gangmitglieder in Schach hält und Sue in seinen Truck kommandiert. Als Dank lädt Sue Walt an seinem Geburtstag zu einer Familienfeier ein. Da der Witwer schon lange nichts Richtiges mehr gegessen hat und sein Bier ebenfalls zur Neige gegangen ist, willigt er ein und besucht die Feier.

Da Walt Blut hustet, erfährt er von seiner Ärztin, dass er schwer krank ist. Er kann sich jedoch nicht einmal seinem Sohn anvertrauen. Zwischen Kowalski und Thaos Familie entwickelt sich nach einiger Zeit ein freundschaftliches Verhältnis. Als seine Mutter erfährt, dass Thao den Gran Torino stehlen wollte, zwingt sie Thao, seine Schuld bei Walt abzuarbeiten, um die Ehre der Familie wiederherzustellen. Walt lässt Thao im Zuge dessen die Schäden an den Häusern in der Nachbarschaft ausbessern, da er nicht weiß, was er sonst mit dem Jungen anfangen soll. Bald kommen sich die beiden näher, und Walt, der zunehmend zum Vorbild für den Jungen wird, ermuntert Thao, eine regelmäßige Arbeit anzunehmen. Er vermittelt ihn an einen befreundeten Bauleiter. Da Thao keine Werkzeuge besitzt, schenkt Walt ihm einige. Als Thao auf dem Rückweg von seiner Arbeit ist, wird er von der Gang seines Cousins überfallen. Am Ende drückt ein Gangmitglied eine brennende Zigarette auf seiner Wange aus. Daraufhin möchte Walt die Gang von Thao fernhalten und versucht, sie einzuschüchtern, indem er eines der Mitglieder verprügelt und mit seiner Pistole bedroht.

Die Situation eskaliert. Die Gang beschießt das Haus von Walts Nachbarn mit einer Maschinenpistole aus einem fahrenden Auto. Sue wird von der Gang zusammengeschlagen und vergewaltigt. Jedoch traut sich niemand, bei der Polizei auszusagen. Walt erkennt, dass sein Verhalten zu der Eskalation beigetragen hat und dass weitere Gewalt seinerseits keine Lösung bringen wird. Er legt seine Beichte bei Pater Janovich ab, schenkt dem auf Rache sinnenden Thao seinen Silver-Star-Orden und sperrt den jungen Mann in seinen Keller ein, um ihn vor einer unbedachten Handlung zu schützen und die Sache allein zu Ende zu bringen.

Nachdem er seinen Hund bei Sues Großmutter in Obhut gegeben und Sue über den Aufenthaltsort Thaos informiert hat, stellt er sich vor das Haus der Gang und provoziert sie. Als seine Bitte nach Feuer für seine Zigarette unerwidert bleibt, greift er in die Innentasche seiner Jacke. Da die Gangmitglieder befürchten, dass er ebenfalls eine Waffe zieht, nehmen sie ihn unter Beschuss. Doch er zieht lediglich sein Zippo-Feuerzeug der 1. US-Kavalleriedivision. Walt stirbt unbewaffnet im Kugelhagel an Ort und Stelle, Sue und Thao kommen zu spät und können nur noch mit ansehen, wie Walts Leiche abtransportiert und die Gang-Mitglieder von der Polizei festgenommen werden.

Zur Überraschung seiner Familie vererbt Walt der katholischen Kirche sein Haus, mit der Begründung, dass seine Frau es so gewollt hätte, und Thao seinen Gran Torino. Allerdings werden im Testament einige Auflagen genannt, so dürfe Thao das Auto beispielsweise nicht durch Umbauarbeiten, wie einen Spoiler, verschandeln. Walts Familie geht leer aus.

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