23. November 2007 - Ausstellung Scaruppe - Gegen den Strom

Badische Zeitung vom Samstag, 1. Dezember 2007 

Kämpfer mit spitzer Feder

STEINEN (dw). Kommunalpolitik und Kasperletheater haben mitunter einiges gemein — wer wissen wollte, was genau, der war bei der Ausstellung "Gegen den Strom— Karikaturen von Griener" des Vereins Kunst und Kultur in Steinens Vogtshaus an der richtigen Adresse. Gezeigt wurden mehr als 30 Karikaturen aus der Feder von Helmut Scaruppe.

85 Jahre alt ist Helmut Scaruppe geworden, der gebürtige Hamburger lebte zeitweise in Hägelberg und jetzt in Schopfheim. Er ist Ehrenmitglied der Gemeinschaft für ein lebenswertes Dorf, seine spitze Feder hat Steinens Kommunalpolitik weiterhin ins Visier genommen. Und so ist die Retrospektive mit mehr als 30 Karikaturen, die er unter dem Namen "Griener" veröffentlichte, eine Hommage an einen streitbaren Mitbürger, einen aufrechten Menschen, der mit seiner Meinung nie hinter dem Berg hielt.

Die Besucher von heute blickten zurück auf 20 Jahre Steinemer Komunalpolitik, die nicht selten in Grieners Karikaturen als "Kasperletheater" daherkam. Karikaturist sei er keiner, sagt er von sich selbst, die Dinge in Bildern auf den Punkt zu bringen, sei sein Hobby. Dieses Hobby wurde zum Freudenquell der Menschen hier im Wiesental. Harald Pflüger, Journalist aus Schopfheim, berichtete von der Spannung, die die Menschen Samstagsmorgens befiel, weil jeder wissen wollte, was "Griener" denn in dieser Woche wieder ausgebrütet habe.

Es war eine lange Laudatio, mit der Scaruppes langjährige Weggefährtin Birgit Petersen-Mirr aus diesem ereignisreichen Leben berichtete. Von den vielen kleinen Widerständen des Helmut Scaruppe, für die es nicht minder Mut brauchte. Wie es ihm immer wieder gelang, vom NS-Regime nicht eingespannt zu werden. Wie der fast Blinde gelernte Buchhändler — ein amtliches Gutachten hatte ihm eine schwerwiegende Sehschwäche bescheinigt — vom Arbeitsdienst befreit wurde und danach Kunst und Grafik studierte, wie er zeitweise wegen seines aufmüpfigen Verhaltens im KZ Fuhlsbüttel einsaß und zum Schluss desertierte. Er war am Aufblühen des Rowohlt-Verlages nach dem Zusammenbruch beteiligt, war mit Ideenlieferant für die ersten Taschenbücher in Deutschland der Reihe rororo. Beteiligte sich als freier Grafiker an den studentischen Aktionen gegen den Springer Verlag. Da Springer zu seinen wichtigsten Auftragsgebern gehörte, besiegelte er damit seine eigene Arbeitslosigkeit. Er suchte ein neues Lebensumfeld, entschied sich für Basel und siedelte sich in Hägelberg an. Ruhe gibt es für einen wie Helmut Scaruppe nicht. Ausgerechnet hier im tiefen Süden begegnete er wieder dem Namen Hans-Adolf Bühler, der ihm in seiner Hamburger Zeit schon begegnet war, dem Scharfrichter in Sachen Kunst unter den Nazis, sollte eine Schule gewidmet werden. Für Helmut Scaruppe war das unvorstellbar. Und so engagierte er sich wiederum.

Die Zerstörung des alten Steinens konnte er nicht aufhalten, auch wenn seine Zeichnungen Horrorvisionen eines modernistischen Gebäudeakklomerats den Menschen vor Augen führen. Aber seine "Bildchen" halfen die Zerstörung zu beenden, auch wenn vieles von dem "alten Glumps" , wie der damalige Bürgermeister und die meisten der Gemeinderäte meinten, nicht mehr zu retten war.

Scaruppe setzte sich mit anderen gleichwohl für den Erhalt von manch "Altem" ein — zumindest das Vogtshaus blieb tatsächlich erhalten. Dass diese Hommage an den streitbaren Demokraten in der ehemaligen "alten Ritterburg" stattfand, ist wie ein später Dank an einen der Kämpfer, die dafür sorgten, dass das Steinener Kleinod heute noch steht.

Scaruppe-WEB

 

11. November 2007 - Hommage an Meret Oppenheim

Badische Zeitung vom Dienstag, 13. November 2007 

Steinener Kunstfördervereine erinnerten mit einer Matinee an die Künstlerin Meret Oppenheim


Von unserer Mitarbeiterin Roswitha Frey

STEINEN. Das Plakat mit der "Pelztasse" wies den Weg zur "Hommage an Meret Oppenheim" im Foyer des Schulzentrums. Und die magische Anziehungskraft der großen "Zauberin" der surrealistischen Kunst wirkte, wie die voll besetzten Besucherreihen zeigten. Die Fördervereine "Steinfrau aus Steinen" und "Kunst & Kultur in Steinen" erinnerten in dieser Matinee mit Musik, Vorträgen, Infotafeln und Schülerarbeiten an die berühmte Künstlerin, die in Steinen aufwuchs.

Den Hauptteil des Programms bestritten die "VokaLiesen" , ein rein weiblich besetztes Vokalensemble, das mit Charme, Witz und Humor verschiedenste Lieder, Schlager und Chansons sang. Kess und immer mit einem ironischen Augenzwinkern brachten die Sängerinnen Hilke Hänßler, Alexandra Kapitz, Almut Weber-Kapp und Heinke Hoffmann und ihre Pianistin Ursula Müller-Riether Evergreens der Comedian Harmonists wie "Mein kleiner grüner Kaktus" oder den Dauerbrenner "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" auf die Bühne. Nicht nur stimmlich konnten die Damen in dieser Gesangsrevue glänzend unterhalten, sondern auch singschauspielerisch mit Szenen, Parodien und Kostümierungen. Da wurden Liebe und Eifersucht schmachtend inszeniert wie in "O Donna Klara" . Aber auch das Hildegard-Knef-Chanson "Für mich soll’s rote Rosen regnen" oder das elegant-frivole "In der Bar zum Krokodil" servierten die "VokaLiesen" mit sängerischer Verve.

Ingrid Jennert vom Förderverein "Steinfrau aus Steinen" fand auch gleich eine Verbindung zwischen den "VokaLiesen" und Meret Oppenheim: die Liebe zu Verkleidungen. Meret Oppenheim habe zum Beispiel wunderbare Masken gemacht und war bekannt für ihre ausgefallenen Ideen und Kostüme.

Über das Werk und die Persönlichkeit der Künstlerin referierte Bodo Würffel in seinem mit Dias unterlegten Vortrag. Rätselhaft und anziehend zugleich, wie ein Objekt von einem anderen Stern — so beschrieb er eine Brunnenstele von Oppenheim. Allein schon ihr Vorname, der aus dem "Grünen Heinrich" von Gottfried Keller stammt, die legendären Fotografien von Man Ray, die Porträtstudie mit Tätowierungen oder die verrätselten Gedichte charakterisierten eine Künstlerin, die sich nicht "einmauern" ließ. Das mache die Faszination und den Reichtum ihres Werks aus, meinte Würffel. Ihre kühne Freiheit, die intuitive Spontaneität, die immer wieder zu neuen Ufern und neuen Formen führte, das sei es, was an dieser Künstlerin zugleich irritiere und fasziniere. Ihr Kosmos sei bevölkert von Unbewusstem, Träumen, Masken, Geistern und Metamorphosen, aber auch von Humor und hintergründiger Ironie. In einer kurzen "Talkrunde" mit Ingrid Jennert erzählte Künstler Jürgen Brodwolf aus Kandern von seinen persönlichen Begegnungen mit Meret Oppenheim in den 70er Jahren. Faszinierend fand er nicht nur ihre Person, sondern auch ihren Mut, sich in neue Bereiche zu wagen. Und das zu einer Zeit, in der das für Frauen in der Kunst nicht selbstverständlich war. In dieser Beziehung sei Meret Oppenheim eine Vorkämpferin, eine Leitfigur für viele junge Künstlerinnen gewesen: "Das hat enorm gewirkt und wirkt weiter" .

Meret Oppenheim war auch eine anerkannte Dichterin. So las Magda Brase von der Spielbühne Schopfheim einige Gedichte der Künstlerin, die meist autobiografisch inspiriert sind. Begleitet wurde die Rezitation von Fotos aus Meret Oppenheims Leben und Familie. Wie inspirierend die Künstlerin heute noch wirkt, zeigten auch die beeindruckenden Schülerarbeiten, die bei einem schulischen Kunstprojekt entstanden sind. Angeregt von Oppenheims Porträt mit Tätowierungen, haben Schüler Fotoporträts vor Folienprojektionen erstellt. So sind die Gesichter von bizarren, fantastischen Mustern überzogen. Auch in anderen Schülerwerken wurden Fotoporträts surreal verfremdet. Andere Schüler griffen das Werk "Die Waldfrau" in Zeichnungen mit Holzcollagen auf, wieder andere malten Bilder oder schufen "Masken" , gestalteten originelle Objekte aus Haushaltsgegenständen und Gedichte aus Buchstabennudeln oder entwarfen Modelle für einen Meret-Oppenheim-Brunnen.

 

Oppenheim-WEB

13. Oktober 2007 - Scatn'Types & 14 Aufwärts

Badische Zeitung vom Donnerstag, 18. Oktober 2007

Sanfte Töne von der großen Liebe

In der Meret-Oppenheim-Aula erfreuen zwei junge Chöre das Publikum mit ihren Liedern

STEINEN (ew). Beeindruckend über welches Chor-Repertoire unsere Region verfügt. Und noch beeindruckender ist es, wenn junge Leute durch ihre Musik viele Menschen berühren können. So auch am Freitagabend in Steinen, wo in der Meret-OppenHeim-Aula der "14 Aufwärts Chor" und "Scatn’ Types" das Publikum begeisterten.

So lag Musik in der Luft des Schulzentrums. Den Anfang machte der "14 Aufwärts Chor" aus Lörrach, unter der Leitung von Annegret Brake, welche die Sänger auch am Flügel begleitete. Das Motto des ersten Teiles widmete sich dem Mittelalter. Sie sangen "Der Mond ist aufgegangen" und andere Lieder aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Besonders beeindruckend war die Arie " Sebben Crudele" , in der die jungen Künstler ihr Talent unter Beweis stellen konnten. Für ihre großartige Leistung wurden die Sänger und Sängerinnen mit viel Applaus belohnt. Nach insgesamt elf Liedern traten die jungen Künstler aus dem Rampenlicht.

Der zweite Teil des swinging, dancing and romancing Abends gehörte "Scatn’ Types". Die 17 Frauen aus Egringen servierten eine schöne Mischung aus Swing, Jazz und Romantik. Auch dieser Chor sang unter der Leitung von Annegret Brake und wurde am Flügel von Henry Übel begleitet. Die Damen mit den großen Stimmen sangen sanfte Töne von der großen Liebe. Sie wechselten sowohl Tempo als auch Stil, doch ihrem Charme blieben sie während dem gesamten Abend stets treu. Jedes Lied wurde perfekt und passend inszeniert. Ob als Putzfrau vom Sandmann singend, oder als Secondhand Rose sich über die schon mal getragenen Kleider ärgernd, in jeder Rolle glänzten die Frauen mit Stimmgewalt und einer großartiger Performance.
Die Meret-Oppenheim-Aula war gut gefüllt und die Zuhörer erfreuten sich an den abwechslungsreichen Stücken der "Scatn´Types". Und die Freunde guten Gesangs können sich schon auf den nächsten Konzertabend des Vereines "Kunst und Kultur" freuen. Denn am 8. Dezember konzertiert Henry Übel zusammen mit Sandy Williams in der Schulaula.

ScatnTypes-WEB

15. Juni 2007 - Die Liebestöter

Badische Zeitung vom Dienstag, 19. Juni 2007

Mal charmant, mal skurril 

Die Liebestöter im Mühlehof

STEINEN. Sie singen über das schönste Gefühl der Welt, leidenschaftlich und charmant, bisweilen auch mit pechschwarzem Humor: Klaus Streicher und Gottfried Voigt vom Schopfheimer Duo "Liebestöter" . Am Freitag gastierte das Duo auf Einladung des Vereins "Kunst und Kultur" im Mühlehof-Café.

"Küss mich, bitte, bitte küss mich& " Den alten Schlager vom Liebespaar, das die Welt um sich herum vergisst, singt Gottfried Voigt mit so viel Leichtigkeit, dass man gar nicht anders kann als die Augen zu schließen und zu träumen. "Du bist mein Alphabet" schwärmt das Duo die Angebetete witzig an "U — ich umarme dich" , "V- ich verzehre mich nach dir" . Mit wohl tönender Stimme, voller Leidenschaft singt Klaus Streicher von der "Wunderbaren Frau" , die aber einen Mangel hat: Sie kann nicht kochen.

All die herrlichen, skurrilen Liebeserklärungen geben die Musiker in federndem Swing, flottem Boogie zum Besten — oder sie lassen ihre Leidenschaft im Tango-Rhythmus lodern. Klaus Streichers volle warme Stimme und Gottfried Voigts heller Tenor harmonieren bestens mit Akustikgitarre, weichem E-Bass und einer quicklebendig gespielten Ukulele. Die beiden wissen, "was Frauen betört: Wer Musik macht, der ist begöhrt" , reimen sie. Oder sollte man doch lieber Geschirr spülen können? Selbstironie gehört zum Programm. Genauso gehören viele schöne Liebeslieder dazu. So verwandelt das Duo den Beatle-Song "When I’m sixty-four" in eine zärtlich-ironische Hymne an gemeinsam alt gewordene Liebespaare. Mit Doppelkinn, den Enkeln im Haus auf Sylt und nachlassender Leidenschaft: "Liebst du mich dann noch immer?" , singt Klaus Streicher mit warmer Stimme. Dann wieder lodern die Gefühle im flotten Boogie-Rhythmus. "Ich liebe auf immer" , schwört Klaus Streicher. In der Tat, er liebt sie alle: Die Adelheid, die er in die Donau warf, da wo der Fluss am schönsten ist. Die Marianne und die Sonja, die alle dahin schieden dank einer Prise Arsen. Ja, auch das scheinen sie zu sein, die beiden jungen Herren im korrekten Anzug mit roter Fliege: Liebestöter.

Als Zugabe singt Klaus Streicher dann wieder mit einem Schmelz in der Stimme, als könne er kein Wässerchen trüben; Gottfried Voigt begleitet ihn mit schönem Finger-Picking auf der Gitarre. Das Duo singt die Ballade "Falling in love with you."
Regine Ounas-Kräusel

 

Liebestoeter-WEB


 

05. Mai 2007 - Together - Sereina Überwasser, Markus Götz, Frieder Loch

Badische Zeitung vom Dienstag, 8. Mai 2007 

Ein Konzert voller Überraschungen

"Son of a preacherman" : Sereina Überwasser trumpft als Jazz-Sängerin im Zusammenspiel mit Frieder Loch und Markus Götz auf

STEINEN. Kurz vor Konzertbeginn mussten noch Stühle dazugestellt werden. Was der Verein Kunst und Kultur in Steinen für das Konzert von Markus Götz, Frieder Loch und Sereina Überwasser im Schulzentrum Steinen bereitgestellt hatte, war zu wenig. Die Kombination machte neugierig.

Man kennt Markus Götz, vor allem sein gefühlvolles Spiel auf dem Flügelhorn, der ein oder andere wird sich auch noch an Frieder Lochs Auftritt in Steinen erinnert haben, dazu die junge Sängerin Sereina Überwasser aus Basel. Diese Kombination versprach einen anregenden Konzertabend voller Überraschungen. Und diese waren viele. Zuerst einmal natürlich die junge bezaubernde Sängerin Sereina Überwasser, die nicht nur mit ihrem Charme die Herzen der Zuhörer gewann, Jazzgesang sei für sie neu, meint sie, und es mache ihr große Freude mit den beiden Musikern dieses Terrain zu erkunden.

Und je weiter der Abend fortschritt, je mehr die Sängerin getragen wurde von der Zuneigung der Zuhörer, um so sichtlich wohler fühlte sie sich. Und als Sereina an Frieder Lochs Piano alleine Norah Jones "Sunrise" anstimmt, ist sie ganz bei sich, nah am Original und doch ganz sie selbst. Das innigste Stück der jungen Basler Sängerin. Man spürt ihre Vorliebe für Pop und auch für Klassik, ihr Stimmumfang ist gewaltig. Immer mehr löst sie sich vom Notenblatt, wagt quasi die Freiheit und wird durch neue Sicherheiten belohnt. Voller Energie ihr "Son of a preacherman" , der war schon in der Zugabe, ihre Reserven waren nach zwei Stunden Konzert also bei weitem noch nicht aufgebraucht, ja im Gegenteil, mit jedem Song schien sie noch präsenter, ihre Stimme noch ausdrucksstärker zu sein. Und Frieder Loch, der Nachwuchspianist aus Maulburg, er ist Begleiter, Solist und Komponist. Noch schwimmt er auf der Welle der Jugend, er sonnt sich in seinem Erfolg , ohne jede Spur von Eitelkeit, die Begeisterung, die er entfacht, fällt wieder auf ihn zurück, trägt ihn zum nächsten glänzenden Solo, zur nächsten Begleitung, zurückhaltend, wie gefordert. Und blitzt vollends bei seinen eigenen Stücken auf. Frieder Loch ist schon ganz Profi, was seine ihm zugestandene Jugendlichkeit umso charmanter wirken lässt. So begleitet er Sereinas Pop-Stücke, Markus Götz gefühlvolle Jazz-Stücke und dreht noch einmal richtig bei seinen eigenen Stücken auf. "Sky in april" hieß eine Collage von verschiednen Versatzstücken, ruhig, lebendig dissonant heftig und schräg, wie ein Aprilhimmel eben, wenn man nicht den 2007 zum musikalischen Vorbild nehmen will. Frieders Stücke sind temporeich vorwärtstreibend, lassen viel erahnen von der großen Musikalität des jungen Musikers aus Maulburg.

Man wird sicher noch viel hören von Frieder Loch, sein Pianospiel hat schon jetzt eine eigene Klangfarbe, und er weiß sich gekonnt einzubringen, vor allem im Zusammenspiel mit Markus Götz, bei den Stücken Frieders hat sein seelenvolles Flügelhorn keinen Platz, hier ist die klarere und auch härtere Trompete gefordert. Der Maestro aus Schopfheim glänzt natürlich auch hier. Doch das Krönchen seines Parts ist sein Evergreen. Wer kann "My Funny Valentine" so gefühlvoll und so hingebungsvoll spielen, wie Markus Götz auf dem Flügelhorn. Wenn dann noch Sereina Überwassers Gesang hinzukommt, dann ist aus diesem Stück, obwohl schon so bekannt, etwas wunderbar Neues und Bewegendes geworden. Ein Mai-Konzert der etwas anderen Art — genauso vielfältig und lebendig, voller Blüten und Knospen.
Martina David-Wenk

 

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