14. März 2020 - Christina Martin

Christina Martin kommt mit Ihrem Gitarristen Dale Murray zurück nach Europa, um ihr gemeinsam produziertes Album ’Wonderful Lie’ zu promoten, welches auf das wesentliche reduzierte Versionen eigener Stücke und von Songs anderer Künstler beinhaltet.

Christina begann ihre eigenen Songs aufzunehmen, als sie sich in der Bar-Szene von Austin (Texas) durchschlug. Unnachgiebig produzierte die vielfach mit Awards ausgezeichnete Künstlerin seitdem Musik und tourte durch Kanada, Großbritannien und Europa. Sie baute Kontakte auf und sang - in großen und kleinen Konzertvenues - Lieder über Liebe, Verlust und Beharrlichkeit. Ihre Songs kamen in Filmen und im Fernsehen zum Einsatz und sie spielte auf Festivals in der ganzen Welt (u.A. Rolling Stone Weekender, Belfast Nashville Songwriters Festival, International Folk Alliance, Ottawa Bluesfest, Reeperbahn Festival).

Weitere Informationen über Christina und ihre Musik finden Sie auf: www.christinamartin.net

KURZBIOGRAFIE

Christina Martin ist eine vielfach mit Awards ausgezeichnete, Kanadische Singer/Songwriterin, deren Stil als „eine mühelose Verbindung von Americana und Pop/Rock“ beschrieben wurde. Sie hat sich der Erschaffung von Musik über Liebe und Beharrlichkeit verschrieben und widmet sich in vielen ihrer Songs auch eher schwierigen Themengebieten. Ihr 2018 erschienenes Album ‚Impossible to Hold‘, wurde mit dem ‚2018 Music Nova Scotia Award‘ in der Kategorie ‚Pop Recording of the Year‘ ausgezeichnet. Im Frühjahr 2020 wird sie mit ihrem Gitarristen Dale Murray durch Europe touren, um ihr neues Album ‘Wonderful Lie’ vorzustellen.

Offizielle Webseite: www.christinamartin.net
Twitter:  @XtinaMartin
Facebook:   ChristinaMartinMusic
Instagram: XtinaMartinMusic
Impossible To Hold: http://bit.ly/ImpToHoldVideo
Listen on Spotify: http://bit.ly/XtinaMartinSpotify

25. Januar 2020 - Cantuccini

Das a cappella-Quartett cantuccini (Nora Roth, Cordula Lötscher, Res Würmli und Philippe Rayot) begeistert mit seinem vielseitigen Repertoire an Volksliedern, Madrigalen, Vocal Jazz, Barbershop, Schlagern, Popsongs und a cappella-Bearbeitungen klassischer Instrumentalwerke. Neben privaten und öffentlichen konzertanten Auftritten entwickelt das Ensemble regelmässig szenisch-musikalische Eigenproduktionen, mit welchen es das Publikum in immer wieder andere Welten entführt. 2016 erschien die erste CD «Blaui Nacht».

 
Ein Abend mit cantuccini verspricht kurzweilige Unterhaltung vom Feinsten. Ihre Stimmen ergänzen die Sängerinnen und Sänger mit Mimik, Gestik und Worten. Dabei ist ihr Vortrag nie übertrieben, sondern frisch und unprätentiös, schwungvoll, warmherzig und präzis. Lassen Sie sich entführen in eine Welt zwischen Melancholie und Schalk.

22. November 2019 - Schwarzwald

Tradition und Moderne begegnen sich heute im Schwarzwald auf faszinierende Weise: Freiburger Münster und Solarfabrik, Bollenhut und Mountainbike, Traditionelle Flößerei und Pellet-Fabrik, Drehorgeln und High-Tech-Uhren, beschauliche Vesperstuben und engagierte Sterne-Küchen, Fasnet-Treiben und Nordic-Walking, Schwarzwälder Kirschtorte und moderne Käseroute, Heimatmuseum und Naturreservat.

Vom Fuß des Nordschwarzwaldes mit Barockschlössern, Jugendstilbädern und Spielcasino geht die Reise auf die Höhen, wo in dichten Wäldern verwunschene Karseen und seltene Hochmoore liegen. Weiter südlich zeugen blühende Obstbäume im Frühjahr und farbige Weinberge im Herbst von den Schätzen der Ortenau. Die Bräuche der schwäbisch-alemannischen Fasnet werden in den Orten des Kinzigtales intensiv gepflegt. In den abgelegenen Bauernhöfen auf den Höhen des mittleren Schwarzwaldes schufen einst geniale Tüftler ein mechanisches Wunderwerk, das als Schwarzwalduhr den Siegeszug um die Welt antrat. Die Schwarzwaldmetropole Freiburg im Breisgau wird überragt vom gotischen Münster mit dem „schönsten Turm der Christenheit“. Die lieblichen Dörfer des Markgräflerlandes liegen eingebettet in üppige Weinberge. Dahinter erheben sich die hohen Gipfel des Südschwarzwaldes, in sanften Hochtälern liegen dort die berühmten Schwarzwaldhöfe.

Für Naturliebhaber gibt es viel zu entdecken auf über 20.000 km Wanderwegen, die vom Schwarzwaldverein ehrenamtlich gepflegt werden. Der Schwarzwald ist zu Recht ein Wanderparadies. Zu den schönsten Erlebnissen gehört sicher die Wanderung auf dem Westweg, durch die Wutachschlucht oder die Ankunft auf dem Gipfel des Belchen, der zu jeder Jahreszeit unvergessliche Weitsichten bietet.

Diese Multivisionsshow zeigt den Schwarzwald in all seinen Facetten. Begleiten Sie den Autor auf seiner Reise durch eine der schönsten Natur- und Kulturlandschaften Deutschlands!

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Portrait des Referenten:

Dr. Martin Schulte-Kellinghaus lebt seit 40 Jahren in Südbaden. Nach dem Studium der Naturwissenschaften in Freiburg arbeitete er als Lehrer in Rheinfelden. Später wandte er sich seiner Leidenschaft zu, der Fotografie.

Zahlreichen Reisen führten ihn durch Europa, nach Nordamerika und Neuseeland. Er ist mit dem Hausboot unterwegs auf Kanälen, auf dem Jakobsweg pilgerte er von Deutschland nach Santiago de Compostela. Seine faszinierenden Fotos wurden in über 30 Bildbänden veröffentlicht, mit Multivisionsshows begeisterte er schon viele tausend Zuschauer in Deutschland. Seine Liebe gilt genauso der Heimat am Oberrhein. Er verwirklicht hier zahlreiche Reportagen und interessante Fotoarbeiten, vom Jugendtheater bis zu dem bekannten großen Projekt „Mythische Orte am Oberrhein“.

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In dem von der Firma KODAK ausgeschriebenen Wettbewerb "KODARAMA Award" für die besten Diavorträge Deutschlands gewannen Martin Schulte-Kellinghaus und Erich Spiegelhalter den ersten Preis für ihre Fotografie.

17. November 2019 - Klassik@5

Programm: Werke der Romantik

Ein hochromantisches und in den individuellen Klangsprachen seiner Komponisten abwechslungsreiches Programm bringt das Trio mit Peter Geisler (Klarinette), Agnès Mauri (Viola) und Ludovic Van Hellemont (Klavier) auf das Konzertpodium.


Robert Schumann als wohl einer der progressivsten Frühromantiker hat in seinen Märchenerzählungen op. 132 weniger märchenhafte Charaktere gezeichnet, als vielmehr die Stimmungswechsel und Gefühle eines zuhörenden Kindes. Die beiden Sätze Adagio und Allegro op. 70 von Schumann, 1849 in der Originalfassung für Horn und Klavier entstanden, erklingen hier in der Fassung für Bratsche.
Der Däne Niels Wilhelm Gade, der in Leipzig studierte und Schumanns Werke gut kannte, hat nach dessen Vorbild eigene Fantasiestücke für Klarinette geschaffen. Max Bruchs acht Stücke für diese Triobesetzung sind bester norddeutscher Stil der Zeit und beliebte Repertoirestücke, ebenso die Ballade Nr. 3 in As-Dur op. 47 von Frédéric Chopin. Adolf Schreiner hat ein kleines Kabinettstückchen für Klarinette und Klavier geschrieben, das der manchmal etwas gedankenschweren Tiefe der Romantik etwas Humoreskes und leicht Operettenhaftes entgegensetzt.

Peter Geisler studierte für das Lehramt mit dem Hauptfach Musik/Musikerziehung und dem Hauptinstrument Klarinette. Seit 1977 unterrichtet an der Musikschule Mittleres Wiesental Klarinette und Saxophon und ist immer wieder in verschiedenen Kammermusikformationen und Orchestern tätig. 2008 promovierte er nach interdisziplinären Forschungen an der Pädagogischen Hochschule Freiburg/Br. Seit 2004 befasst sich Peter Geisler auch mit Fragen der historisch informierten Aufführungspraxis. Hier spielt er auf Kopien von Klarinetten um 1800 (nach Grenser, gebaut von Riccardo von Vittorelli, Belgien) oder je nach Kontext auch auf Originalinstrumenten um 1850.

 

 

 

 

Ludovic Van Hellemont diplomierte im Fach Klavier am Koninklijk Conservatorium Brussel bei Jan Michiels und an der Hochschule für Musik Basel bei Claudio Martinez Mehner. Ein Grundstein seiner musikalischen Entwicklung war 2011 die Entdeckung der historischen Aufführungspraxis auf authentischen Instrumenten. Es führte ihn an die Schola Cantorum Basiliensis, wo er unter der Leitung von Edoardo Torbianelli Fortepiano studierte und anfing zu improvisieren und zu komponieren. Zusätzliche Impulse erhielt er unter anderen von Andras Schiff, Ferenc Rados, Menahem Pressler, Alexei Lubimov und Kristian Bezuidenhout. Von Jugend auf gilt sein Engagement der Aufführung Neuer Musik. Er ist Mitgründer des belgischen Odysseia Ensembles und Kernmitglied der Basel Sinfonietta und des Ensemble Phoenix Basel. Seit 2016 leitet er eine Konzertreihe auf historischen Instrumenten im Städtischen Museum in Schopfheim. Ludovic Van Hellemont unterrichtet eine Klavierklasse an der Alten Kantonsschule Aarau.

Agnès Mauri - Die Bratschistin Agnès Mauri wurde 1991 geboren. Sie studierte bei Jonathan Brown und beim Casals Quartett an der Escola Superior de Música de Catalunya und bei Thomas Riebl an der Universität Mozarteum Salzburg. Den Master of Arts in Musikalischer Performance an der Hochschule für Musik Basel schloss sie 2016 mit Auszeichnung ab. Darüber hinaus erhielt sie Unterricht auf der Barockviola an der Schola Cantorum Basiliensis. Ab 2016 bildete sie sich an der Hochschule für Musik Basel bei Silvia Simionescu zur Solistin aus. Dieses Solistendiplom schloss sie im Juni 2018 mit Auszeichnung und Bestnote ab. Ihre künstlerischen Fähigkeiten vertiefte sie bei Meisterkursen, u.a. mit Tabea Zimmermann, Kim Kashkashian, Nobuko Imai, Lars Anders Tomter, Garth Knox und Ferenc Rados.
Als Solistin debütierte sie im Jahr 2015 mit einem Rezital im Palau de la Música Catalana in Barcelona, im Jahre 2016 im Auditorio Nacional in Madrid und im Jahre 2018 mit einem Rezital im L’Auditori in Barcelona. Es folgen zahlreiche Auftritte an Festivals wie dem Luzern Festival im Sommer, dem International Musicians Seminar in Prussia Cove in England, dem Stavanger Kammermusikkfestival in Norwegen, dem Castell de Peralada Festival in Spanien, dem Thy Chamber Music Festival in Denmark und dem Viola Space 2015/ Tokyo International Viola Competition in Japan. Sie machte auch Aufnahmen für das katalanische Radio Catalunya Música. Im Jahr 2015 gewann sie einen 2. Preis im El Primer Palau Wettbewerb in Barcelona, im 2016 gewann sie den Primer Auditorio Wettbewerb in Madrid und einen Anerkennungspreis im Basler Orchester-Gesellschaft Wettbewerb in Basel. 2018 wurde sie zum 67. Internationaler Musikwettbewerb der ARD München eingeladen. In der Saison 2016/2017 trat sie während einer von Joventuts Musicals organisierten Tournee in Katalonien vielfach auf. Im Bereich der zeitgenössischen Musik brachte sie u.a. folgende Werke zu ihrer Uraufführung: Jardins del silenci für Viola und Klavier von Miquel Oliu, Agnès Mauri gewidmet, und Nigra Sum für Viola und Kontratenor von Joan Magrané, dem Künstler Jaume Plensa gewidmet.

9. November 2019 - Matt Epp

Matt Epp gilt als einer der besten kanadischen Singer/Songwriter seiner Generation, hat weltweit hunderte Konzerte gespielt und ist bereits mehrfach Solo und mit Band durch Europa getourt. Seine Single ‚The Sound’ erreichte im Frühjahr 2018 Platz 1 der Top 20, des landesweiten kanadischen Radiosenders CBC Radio 2 und wurde mit dem SOCAN #1 Song Award ausgezeichnet! Mit seinem neuen Album Shadowlands im Gepäck, das stilistisch wieder etwas mehr in Richtung Americana geht, wird Matt Epp dieses Jahr wieder auf Europa-Tour gehen !
 
 
„... das Wichtigste ist, dass Matt Epp ganz einfach einer der Besten einer Generation von feinen kanadischen Songwritern ist, die in den letzten zehn oder mehr Jahren in diesem Land in Erscheinung getreten sind und die Fackel des kanadischen Songwriting, das bis Lightfoot, Mitchell, Young, Cohen und Cockburn zurückreicht, weiterträgt.“
Gary Cristall, Vancouver Folk Music Festival

 

Jeder von uns kennt sie, die dunklen Schattenseiten des Lebens. Gewaltige, pechschwarze Gewitterwolken ziehen auf und brechen über weite Prärielandschaften herein; große Seen sind aufgewühlt, brodeln und schwellen an während die Tiefen der Seen jegliche Sonnenstrahlen, die versuchen ihre Wellen zu durchdringen, verschlucken. Genau diese Seelenlandschaft betritt Matt Epp, um die opulent ruhelose Americana von Shadowlands hervorzubringen - einem unnachgiebigen Portrait des Künstlers, der sein Schutzschild fallen lässt, um auch seine dunklen Seiten zu erkunden und anzunehmen.
 
Shadowlands ist nicht das Ende einer Reise, sondern Epps erster Versuch, die Schwelle zu einem Ort zu überschreiten, von dem er nicht mehr zurückkehren möchte. Auf diese Wanderung begibt man sich nicht ohne schützende Begleiter, und er umgibt sich mit einer Fülle von Flügel-Wesen, die ihn begleiten – Raben, Falken und dem Virginia-Uhu, der in Form eines Tattoos auf seiner Brust ruht – und sich an seiner Seite in die Lüfte schwingen.
 
Der geisterhaft anmutende Song „Uncharted Water“ erzählt die wahre Geschichte eines spirituellen Wesens, dem Epp vor vielen Jahren in den Wäldern begegnet ist. All diese Wesen sind für die Erzählungen von großer Bedeutung. Sie manifestieren sich nicht nur im tiefsten Sumpf und in den innersten Sphären von Shadowlands, sondern wohnen auch Epps realer Welt inne. In „North Country“, dem Kernstück des Albums, das wohl am besten Epps reale Lebensumstände charakterisiert, kehren Gänse nach Hause zurück. Der Song thematisiert die Belastung einer Beziehung durch Zeit und Raum und sinniert über die Strapazen der Liebe während ein translunarisches Saxophonsolo den Raum erfüllt. 
 
Das mitreißende „Runaway“ befeuert die Odyssee dadurch, dass sich die Stimmen über einen unermüdlich antreibenden Groove und ein animalisches Gitarrensolo erheben, was die Musen symbolisiert, nach denen Epp Zeit seines Lebens auf seinem alten, viel gefahrenen Motorrad bei Wind und Wetter beharrlich gesucht hat. Die Natur mit all ihren zusammengehörenden Gegensätzlichkeiten - wie Berge und Täler, Flüsse und Strömungen, einer üppigen Vegetation und trostlosen Wüstenlandschaft – stellt vom Anfang bis zum Ende des Albums eine starke Präsenz dar.
 
Epps fesselndes Songwriter-Talent auf Shadowlands verknüpft die klanglichen Landschaften mit seinen Erzählungen, wodurch ein Land entsteht, dass jegliche Form von Zynismus von seinen Grenzen fern hält und ernsthafte Wogen der Hoffnung mit offenen Armen empfängt, auch in Momenten tiefster Finsternis.
 
Eine klar pulsierende Orgel trägt ihn durch einen von Liebeskummer entfachten Hausbrand in dem eindrucksvollen, an Ryan Adams erinnernden Song „Hit The Ground“. In „Unnatural“ wettert er kampfbereit in einem scharfen und ungeschönten Ton gegen soziale und ökologische Ungerechtigkeiten und gedenkt dabei Neil Youngs kritischer Aktivistenhymnen; er konfrontiert Gott mutig mit derselben spirituellen Furchtlosigkeit eines Mannes in Schwarz in „Mercy“.
 
Die leibhaftigen Menschen, die Shadowlands zum Leben erweckt haben – eine ‚Verbrecherkartei‘ voller Weltklasse-Produzenten – haben diese Meisterleistung im Laufe einiger schicksalshafter Frühlingsnächte erbracht, eingebettet in die Hügellandschaft von Nashville Tennessee im Tonstudio von Dark Horse Recording, dem Ort, an dem Alben von Faith Hill, The Wailers und Mastodon entstanden sind.
 
Mit dem Pedal-Steel-Gitarren-Virtuosen Aaron Goldstein als Hauptproduzenten wird Epps preisgekröntes Songwriting weiterführend transformiert, es erlangt eine stärkere Wirkung als jemals zuvor und ebnet einen neuen Weg für den Autor. 
 

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