1. August 2020 - Musik im Garten mit Hinterhausjazzern von Frl. Mayer

49 Jahre – und kein bisschen leise: Die Hinterhausjazzer von Frl. Mayer

„Pretty (old) boys“ haben sie ihre letzte CD benannt, so könnte man aber auch inzwischen die 7 Musiker nennen, die 1971 als Studenten im Hinterhaus von Frl. Hedwig Mayer (1902 – 1981) in Freiburg-Herdern begannen, sich am Jazz zu versuchen. Zwar zum Leidwesen der Nachbarn, dafür aber zur größten Freude ihrer fast tauben Hauswirtin, die mit eben diesen in Dauerfehde lag.

 

 

¬    Michael Rox (p) leitet seither die Band,
¬    Hans Schweizer (tb, mhp, voc) ist seit Anfang an dabei,
¬    Hermann Schloz (dr) kam 1974 dazu,
¬    Hermann „Tanzbär“ Bruderhofer (bj, voc) 1978,
¬    Philipp Reiß (b) 1979,
¬    Volker Berger (cl, sax) 1997 – 2008 und schließlich wieder seit 2019
¬    Andy Lawrence (tp, voc), der 1985 dazu kam und viele Arrangements für die „Mayers“ geschrieben hat.

Die „Herren“ frönen als Band nunmehr seit 49 Jahren einem Hobby, das sie - inzwischen längst Ehrenbürger von New Orleans - zu bald 1.700 Auftritten in 5 Erdteile gebracht hat, in TV und Radio im In- und Ausland...

Mittlerweile 13 LP- bzw. CD-Produktionen beweisen einmal mehr, was diese Band und ihren Erfolg ausmacht:

Guter Jazz, oft mit einem Augenzwinkern, aber immer mit Herz aus dem Bauch heraus, gespielt zur Freude ihrer Fans, aber nicht zuletzt zu ihrer eigenen Freude!

Besetzung:

Trompete, Gesang            Andy Lawrence
Posaune, Gesang            Dr. Hans Schweizer
Klarinette, Altsaxophon        Volker Berger
Banjo, Gesang            Hermann Bruderhofer
Klavier, Bandleader            Michael Rox
Kontrabass                Philipp Reiß
Schlagzeug                Hermann Schloz

Wichtige Daten der Bandgeschichte:

1902    Geburt von Frl. Mayer
1971    Gründung der Band in Freiburg
1974    1. öffentlicher Auftritt
1975    1. Platz beim Amateur-Jazz-Festival Basel
1975    Filmfestspiele Cannes
1976    Tournee / Südfrankreich
1976    Tournee / Norddeutschland
1977    Tournee / Südfrankreich
1977    1. LP "Frl. Mayers Hinterhausjazzer" Vol. 1
1978    2. LP "Frl. Mayers Hinterhausjazzer - Vol. 2"
1979    1. Fernsehauftritt
1979    Tod von Frl. Mayer
1983    3. LP "Frl. Mayers Hinterhausjazzer - live"
1985    Tournee / Griechenland - Ägypten - Israel - Zypern
1986    Tournee / Karibik + Venezuela
1987    Internationales Jazzfestival Prerov
1988    4. LP/CD "Frl. Mayers Hinterhausjazzer - live im Spiegelzelt"
1988    Tournee / Türkei
1989    Tournee / Tahiti - Bora-Bora - Osterinsel - Lima
1989    5. LP/CD "Frl. Mayers stille Nacht"
1989    Tournee / Griechenland
1989    6. LP/CD "We still love You all"
1990    Tournee / Frankreich - Portugal - Spanien
1991    7. CD "Music goes round and around"
1992    Tournee / Jamaika - Mexiko - U.S.A. - Kuba - Puerto Rico
1993    Tournee / U.S.A. - Mexiko
1994    Tournee / Spanien - Marokko - Ibiza - Mallorca - Monte Carlo
1995    Tournee / Spanien - Portugal
1996    Tournee / England - Frankreich - Spanien
1996    8. CD "Frl. Mayers Hinterhausjazzer - Die Achte"
1996    9. CD "Frl. Mayers Hinterhausjazzer - Whiskey Blues"
1997    Tournee / Argentinien - Uruguay - Brasilien
1998    28. Internationales Dixieland Festival Dresden
1998    29. Internationales Jazzfestival Femö / Dänemark
Tournee / Singapore – Kuala Lumpur - Colombo - Mumbay – Oman
2001    Tournee / Dänemark
2001    31. Internationales Jazzfestival Femö / Dänemark
2001    10. CD "Frl. Mayers Hinterhaus Jazzer - Jubilee"
2003    33. Internationales Jazzfestival Femö / Dänemark
2004    Tournee Dänemark
2004    Tournee U.S.A. / New Orleans  
2005    Tournee Südafrika (Kapstadt, Johannesburg, Pretoria)
2006    11. CD „Frl. Mayers Hinterhausjazzer – Pretty (old) Boys
2006    12. CD „Frl. Mayers Hinterhausjazzer – Auslese“
2007    13. CD „Dixieland Jubilee live“
2008    Tournee Israel
2009      39. Internationales Dixieland Festival Dresden
2010    Tournee Dänemark

Ferner: Jazzclubs in Dänemark, Frankreich, Schweiz, Spanien, Südafrika, U.S.A., Teilnahme an zahlreichen Jazzfestivals in Deutschland, Dänemark, der Schweiz und in Tschechien.

Teilnahme "Deutscher Jazzgipfel" / Seit 1975 ca. 45 Rundfunkauftritte / Seit 1979 ca. 100 Fernsehauftritte

21. November 2020 - Libelle

Tilo Wachter – Hang & Stimme , Daniel Gebauer – Saxophon & Blues-Harp

Der Müllheimer Musiker Tilo Wachter präsentiert in 2020 gleich drei seiner ganz unterschiedlichen Projekte: Die CD „Libelle“ mit dem, ursprünglich, ebenfalls aus Müllheim stammenden Saxophonisten Daniel Gebauer haben sie in der wunderbaren Akustik von St. Cyriak in Sulzburg aufgenommen. Wie von Gipfel zu Gipfel über weite Täler gerufen: Daniel Gebauers schwebende Saxophon Klänge im Dialog mit Tilo Wachters kraftvoll-archaischen Gesängen, die an Flamenco und alte persische Gesangstechnik erinnern.
Sie spannen weite akustische Räume, die jeder Zuhörer wie von selbst mit seinen ganz eigenen Gefühlen und inneren Bildern füllt. In einem unverwechselbaren Stil entwickeln sich meditative Melodien zu einer virtuos perlenden Mehrstimmigkeit. Die Stücke, die das Duo für vier Hang und Saxophon entwickelt hat, scheinen immer wieder anderen Landschaften und Kulturen zu entspringen – weit entlegen und doch ganz vertraut.

 „Intuition, kompositorisches Fingerspitzengefühl und erstklassiges Handwerk gehen bei beiden eine Melange ein, unverwechselbar, unverbraucht. Melodien blühen auf, in denen das Wissen der ganzen Menschheit in betörend schöne Formeln gegossen ist.“ (BZ)

12. Januar 2020 - Jazz und Barock

Beschwingtes Cross Over aus Barockmusik und Jazz

Elena Pawlenko (Piano), Philippe Dreger (Basse) und Peter Müller 
(Perkussion) lassen Toccata und Fuge in d-moll von J.S.Bach in 
Jazzrhythmik erklingen. Jaques Loussier, in diesem Jahr verstorbener 
französischer Pianist und Komponist, der in seiner Arbeit seine Liebe zu 
Bach und dem Jazz miteinander verknüpfte, hatte mit seinem Konzept, die 
Werke Bachs zum Swingen zu bringen, großen internationalen Erfolg. 

Ergänzt wird das Trio aus Berufsmusikern der Region von Yannick Lozano 
(flute) für Uri Breners "Chance Encounters for Flute and Jazz Trio". Der 
israelische Komponist (geb. 1974) verarbeitet in seiner schwungvollen 
Suite Motive aus Bachs Flötensonaten im Stile von Chick Corea, Duke 
Ellington und Dave Brubeck.

Musiker des Quartetts:
Philippe Dreger, Kontrabass, spielt in der Sinfonietta, Basel und unterrichtet in Huningue.
Elena Pawlenko, piano, macht viel Kammermusik und Klavierbegleitung, unterrichtet auch in Huningue und Colmar.
Yannick Lozano unterrichtet im Elsass an verschiedenen Musikschule im Umkreis bis Mulhouse. Er spielt U. a. in einem Flötenensemble, mit dem er im Herbst in Kanada war.
Peter Müller, Dipl. musikpäd., Schlagzeug & Perkussion

1. Februar 2020 - Zu zweit auf See

Johannes Erdmann, Cati Erdmann - Auf Schlingerkurs ins Segelabenteuer

Es sollte ein Ausstieg werden. Ein Sabbatical: Zwei Jahre lang mit dem eigenen kleinen Segelboot rund um den Atlantik. Paradies, Palmen, Unbeschwertheit. Ein letztes Mal Abenteuer, bevor sie „vernünftig“ werden. Doch als Johannes und Cati Erdmann an der Nordsee die Leinen loswarfen, konnten sie noch nicht wissen, dass ihre Reise in Wirklichkeit ein Einstieg werden würde. Ein Einstieg in ein ganz neues Leben.

Die Reise auf ihrem Segelboot „Maverick too“ führte die beiden von Deutschland aus über den Atlantik in die Karibik und dann über die Bahamas in den Norden der USA. Unterwegs entdeckten sie Gegenden, in die wenige Segler reisen, machten wertvolle Bekanntschaften ... Immer mit der Foto- und Videokamera im Gepäck. Aus zwei Jahren wurden letztlich fünf Jahre. Aus einem Paar eine Familie.

40.000 Seemeilen später leben Cati und Johannes Erdmann heute mit ihrem Sohn Theo auf einem Katamaran im Hamburger Hafen. Doch am 1. Februar 2020 kommen die drei nach Steinen und nehmen Sie mit auf ihre Reise rund um den Atlantik. Seien Sie dabei und genießen Sie in ihrer zwei Stunden langen Multivisionsschau über 400 ihrer schönsten Bilder und Videosequenzen einer Reise, die ihr Leben verändert hat.

14. Februar 2020 - Namibia

Malina John - Zwischen Hoffnung und Bildung - Eine Reise durch Namibia

Namibia: ein Land der Gegensätze. Während im Westen die Sanddünen der Namib direkt an den Atlantik grenzen, erstrecken sich im Norden blühende Flusslandschaften mit ihren Wasserfällen und palmenbestandenen Ufern. Krokodile und Nilpferde tummeln sich hier ebenso wie zähe Wüstenantilopen und Raubkatzen und neben den großen Elefantenherden des Etosha-Nationalparks lassen sich die kleinsten Antilopen der Welt entdecken.
So gegensätzlich wie seine Natur sind auch Namibias Bewohner. Als ein Land, das vor weniger als 30 Jahren seine Unabhängigkeit erkämpfte, hat es bereits eine lange Geschichte hinter sich, die eng mit der unsrigen verwoben ist. Deutsche Straßennamen, Denkmäler und Zeitungen zeugen von der Kolonialzeit und dem großen Einfluss, den die deutsche Gemeinschaft noch immer ausübt. Doch es ist auch ein Zeugnis für ein Land, das sich für Frieden und Versöhnung anstatt Rache einsetzt und in dem etliche Volksgruppen neben- und miteinander leben.
Als Freiwillige des Deutschen Roten Kreuzes durfte ich ein Jahr in Namibias Küstenstadt Swakopmund verbringen und das Land, die Menschen und ihr Leben kennenlernen. Dort arbeitete ich in einem Schulprojekt, das sich für die Bildung derjenigen einsetzt, die aufgrund ihrer Herkunft die geringsten Chancen haben. Dieses Schulprojekt und die Menschen haben mich stark geprägt und sind bis heute Teil meines Lebens. Die Jugend ist die Zukunft eines jeden Landes, aber nur wenn bereits in frühen Jahren eine gute Lebensgrundlage, sowie Bildung ermöglicht werden, kann daraus etwas Gutes entstehen.
In diesem Kontext möchte ich Sie auf eine Reise durch Namibia mit all seinen Facetten einladen: Die Townships, in denen es an Strom, Wasser und Arbeit fehlt und in denen ich jeden Tag mit lachenden Kindern verbrachte. Die luxuriösen Lodges, von denen Sie grandiose Landschaften und wilde Tiere beobachten können. Die rauen Küsten mit ihren gestrandeten Schiffen und die endlosen Weiten des Inlands. Lassen Sie sich faszinieren von den Wünschen und Träumen von Menschen, die wenig haben, aber immer weiter machen und jenen, die versuchen einen Teil ihres Reichtums an die Gemeinschaft zurückzugeben. Denn in Namibia gilt: „In Africa we share.“ Nicht nur Materielles, sondern auch und vor allem unsere Erfahrungen.

Über mich
Nach Absolvierung des Abiturs in Lörrach, reiste ich im Rahmen eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes für ein Jahr nach Namibia. Die Erfahrungen und Begegnungen, die ich in diesem Land machte, ließen in mir den Wunsch reifen, mich auch nach meinem Freiwilligendienst in Namibia zu engagieren und den Kontakt und die guten Beziehungen zu den Menschen vor Ort aufrecht zu erhalten. Hierfür gründete ich in Deutschland, zusammen mit meinem Mitfreiwilligen Volkan, den Verein Tangeni Shilongo Namibia e.V., der sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Namibia einsetzt (www.tashna.de). Neben der Vereinsarbeit studiere ich Biochemie im Master an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

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