27. März 2020 - Island

Island – Einladung zu einer Abenteuerreise in das Land aus Feuer und Eis, der Elfen und Trolle, der Wasserfälle, Gletscher, Vulkane und riesiger Lavafelder.

Unser Reiseführer, Karl-Heinz Labs, ist ein freier Fotograf aus Steinen und Autor mehrerer Bildbände über Indien, Marokko, Frankreich und Nordskandinavien. Unsere Reise führt uns nicht nur zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands, sondern auch in das raue, unbewohnte Hochland der Insel, wo Pisten, Vulkane, Fluss Durchquerungen und eine bizarre, farbenfrohe, von Wind, Wetter und Vulkanismus geprägte Natur auf uns warten, ein einmaliges Erlebnis.

12. Januar 2020 - Jazz und Barock

Beschwingtes Cross Over aus Barockmusik und Jazz

Elena Pawlenko (Piano), Philippe Dreger (Basse) und Peter Müller 
(Perkussion) lassen Toccata und Fuge in d-moll von J.S.Bach in 
Jazzrhythmik erklingen. Jaques Loussier, in diesem Jahr verstorbener 
französischer Pianist und Komponist, der in seiner Arbeit seine Liebe zu 
Bach und dem Jazz miteinander verknüpfte, hatte mit seinem Konzept, die 
Werke Bachs zum Swingen zu bringen, großen internationalen Erfolg. 

Ergänzt wird das Trio aus Berufsmusikern der Region von Yannick Lozano 
(flute) für Uri Breners "Chance Encounters for Flute and Jazz Trio". Der 
israelische Komponist (geb. 1974) verarbeitet in seiner schwungvollen 
Suite Motive aus Bachs Flötensonaten im Stile von Chick Corea, Duke 
Ellington und Dave Brubeck.

Musiker des Quartetts:
Philippe Dreger, Kontrabass, spielt in der Sinfonietta, Basel und unterrichtet in Huningue.
Elena Pawlenko, piano, macht viel Kammermusik und Klavierbegleitung, unterrichtet auch in Huningue und Colmar.
Yannick Lozano unterrichtet im Elsass an verschiedenen Musikschule im Umkreis bis Mulhouse. Er spielt U. a. in einem Flötenensemble, mit dem er im Herbst in Kanada war.
Peter Müller, Dipl. musikpäd., Schlagzeug & Perkussion

21. November 2020 - Libelle

Tilo Wachter – Hang & Stimme , Daniel Gebauer – Saxophon & Blues-Harp

Der Müllheimer Musiker Tilo Wachter präsentiert in 2020 gleich drei seiner ganz unterschiedlichen Projekte: Die CD „Libelle“ mit dem, ursprünglich, ebenfalls aus Müllheim stammenden Saxophonisten Daniel Gebauer haben sie in der wunderbaren Akustik von St. Cyriak in Sulzburg aufgenommen. Wie von Gipfel zu Gipfel über weite Täler gerufen: Daniel Gebauers schwebende Saxophon Klänge im Dialog mit Tilo Wachters kraftvoll-archaischen Gesängen, die an Flamenco und alte persische Gesangstechnik erinnern.
Sie spannen weite akustische Räume, die jeder Zuhörer wie von selbst mit seinen ganz eigenen Gefühlen und inneren Bildern füllt. In einem unverwechselbaren Stil entwickeln sich meditative Melodien zu einer virtuos perlenden Mehrstimmigkeit. Die Stücke, die das Duo für vier Hang und Saxophon entwickelt hat, scheinen immer wieder anderen Landschaften und Kulturen zu entspringen – weit entlegen und doch ganz vertraut.

 „Intuition, kompositorisches Fingerspitzengefühl und erstklassiges Handwerk gehen bei beiden eine Melange ein, unverwechselbar, unverbraucht. Melodien blühen auf, in denen das Wissen der ganzen Menschheit in betörend schöne Formeln gegossen ist.“ (BZ)

1. Februar 2020 - Zu zweit auf See

Johannes Erdmann, Cati Erdmann - Auf Schlingerkurs ins Segelabenteuer

Es sollte ein Ausstieg werden. Ein Sabbatical: Zwei Jahre lang mit dem eigenen kleinen Segelboot rund um den Atlantik. Paradies, Palmen, Unbeschwertheit. Ein letztes Mal Abenteuer, bevor sie „vernünftig“ werden. Doch als Johannes und Cati Erdmann an der Nordsee die Leinen loswarfen, konnten sie noch nicht wissen, dass ihre Reise in Wirklichkeit ein Einstieg werden würde. Ein Einstieg in ein ganz neues Leben.

Die Reise auf ihrem Segelboot „Maverick too“ führte die beiden von Deutschland aus über den Atlantik in die Karibik und dann über die Bahamas in den Norden der USA. Unterwegs entdeckten sie Gegenden, in die wenige Segler reisen, machten wertvolle Bekanntschaften ... Immer mit der Foto- und Videokamera im Gepäck. Aus zwei Jahren wurden letztlich fünf Jahre. Aus einem Paar eine Familie.

40.000 Seemeilen später leben Cati und Johannes Erdmann heute mit ihrem Sohn Theo auf einem Katamaran im Hamburger Hafen. Doch am 1. Februar 2020 kommen die drei nach Steinen und nehmen Sie mit auf ihre Reise rund um den Atlantik. Seien Sie dabei und genießen Sie in ihrer zwei Stunden langen Multivisionsschau über 400 ihrer schönsten Bilder und Videosequenzen einer Reise, die ihr Leben verändert hat.

14. Februar 2020 - Namibia

Malina John - Zwischen Hoffnung und Bildung - Eine Reise durch Namibia

Namibia: ein Land der Gegensätze. Während im Westen die Sanddünen der Namib direkt an den Atlantik grenzen, erstrecken sich im Norden blühende Flusslandschaften mit ihren Wasserfällen und palmenbestandenen Ufern. Krokodile und Nilpferde tummeln sich hier ebenso wie zähe Wüstenantilopen und Raubkatzen und neben den großen Elefantenherden des Etosha-Nationalparks lassen sich die kleinsten Antilopen der Welt entdecken.
So gegensätzlich wie seine Natur sind auch Namibias Bewohner. Als ein Land, das vor weniger als 30 Jahren seine Unabhängigkeit erkämpfte, hat es bereits eine lange Geschichte hinter sich, die eng mit der unsrigen verwoben ist. Deutsche Straßennamen, Denkmäler und Zeitungen zeugen von der Kolonialzeit und dem großen Einfluss, den die deutsche Gemeinschaft noch immer ausübt. Doch es ist auch ein Zeugnis für ein Land, das sich für Frieden und Versöhnung anstatt Rache einsetzt und in dem etliche Volksgruppen neben- und miteinander leben.
Als Freiwillige des Deutschen Roten Kreuzes durfte ich ein Jahr in Namibias Küstenstadt Swakopmund verbringen und das Land, die Menschen und ihr Leben kennenlernen. Dort arbeitete ich in einem Schulprojekt, das sich für die Bildung derjenigen einsetzt, die aufgrund ihrer Herkunft die geringsten Chancen haben. Dieses Schulprojekt und die Menschen haben mich stark geprägt und sind bis heute Teil meines Lebens. Die Jugend ist die Zukunft eines jeden Landes, aber nur wenn bereits in frühen Jahren eine gute Lebensgrundlage, sowie Bildung ermöglicht werden, kann daraus etwas Gutes entstehen.
In diesem Kontext möchte ich Sie auf eine Reise durch Namibia mit all seinen Facetten einladen: Die Townships, in denen es an Strom, Wasser und Arbeit fehlt und in denen ich jeden Tag mit lachenden Kindern verbrachte. Die luxuriösen Lodges, von denen Sie grandiose Landschaften und wilde Tiere beobachten können. Die rauen Küsten mit ihren gestrandeten Schiffen und die endlosen Weiten des Inlands. Lassen Sie sich faszinieren von den Wünschen und Träumen von Menschen, die wenig haben, aber immer weiter machen und jenen, die versuchen einen Teil ihres Reichtums an die Gemeinschaft zurückzugeben. Denn in Namibia gilt: „In Africa we share.“ Nicht nur Materielles, sondern auch und vor allem unsere Erfahrungen.

Über mich
Nach Absolvierung des Abiturs in Lörrach, reiste ich im Rahmen eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes für ein Jahr nach Namibia. Die Erfahrungen und Begegnungen, die ich in diesem Land machte, ließen in mir den Wunsch reifen, mich auch nach meinem Freiwilligendienst in Namibia zu engagieren und den Kontakt und die guten Beziehungen zu den Menschen vor Ort aufrecht zu erhalten. Hierfür gründete ich in Deutschland, zusammen mit meinem Mitfreiwilligen Volkan, den Verein Tangeni Shilongo Namibia e.V., der sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Namibia einsetzt (www.tashna.de). Neben der Vereinsarbeit studiere ich Biochemie im Master an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

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