12. September 2019 - Kindeswohl

Die Richterin Fiona Maye muss in ihrem Leben einige wichtige Entscheidungen treffen. Die eine betrifft sie selbst und ihre unglückliche Ehe zum Geschichtsprofessor Jack. Die andere betrifft einen Jungen, der eine Bluttransfusion braucht. Der hochintelligente Teenager leidet an Leukämie. Doch da seine Eltern Zeugen Jehovas sind, lehnen diese das strikt ab. Es hängt an Fiona zu entscheiden, ob der Junge zum Leben gezwungen wird.

 

25. April 2020 - Thabilé

9. Mai 2019 - Der Affront

An einem heißen Sommernachmittag in Beirut gerät Toni mit Yasser in eine heftige Auseinandersetzung über ein illegal montiertes Abflussrohr an Tonis Balkon. Toni ist Mechaniker, Christ und gebürtiger Libanese. Yasser ist Vorarbeiter am Bau und palästinensischer Flüchtling. Im Eifer des Gefechts lässt Yasser sich zu einer Beschimpfung hinreißen, die alles verändert. Als Toni, arrogant und hitzköpfig, Yassers halbherzige Entschuldigung ablehnt und stattdessen diesen beleidigt eskaliert der Streit und landet vor Gericht.

Er weitet sich zur gleichnishaften Kettenreaktion vor einem Abgrund aus verletzter Ehre und religiösem Eifer aus. Während die Anwälte streiten, während sich allmählich die Medien einmischen, während am Ende rechte Libanesen und palästinensische Flüchtlinge auf den Straßen randalieren, lernt man Yasser und Toni näher kennen. Mit dem genauen Blick auf diese beiden Männer wird aus DER AFFRONT mehr als eine spannendende Parabel über Ursache und Wirkung oder über die Auswüchse männlicher Egos – der Film zeigt die Traumata eines Landes und seiner Bewohner, die aus der Vergangenheit heraus bis in die Gegenwart wirken. (Quelle Filmverleih)

Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Eintritt frei, Spenden willkommen. 50 Sitzplätze

 

11. April 2019 - 303

303 ist ein deutsches „Liebes­roadmovie“ des österreichischen Regisseurs und Drehbuchautors Hans Weingartner aus dem Jahr 2018. Der „Anti-Tinder-Film“ handelt von der allmählichen Annäherung zweier Studenten, gespielt von Mala Emde und Anton Spieker, während einer etwa einwöchigen Reise von Berlin nach Portugal in einem Wohnmobil. Premiere hatte der Film am 16. Februar 2018 auf der Berlinale 2018, wo er die Sektion Generation 14plus eröffnete. Der Kinostart erfolgte in Deutschland am 19. Juli 2018.

Handlung (Quelle Wikipedia): Die 24-jährige Biologiestudentin Jule fällt durch die letzte Prüfung vor Ende des Sommersemesters. Zudem ist sie ungewollt schwanger. Ihre Mutter drängt zum medikamentösen Abbruch, doch Jule zögert. Um den Kindesvater einzubeziehen – Alex schreibt in Portugal seine Doktorarbeit –, fährt sie kurz entschlossen mit ihrem Wohnmobil Mercedes Hymer 303 los, das zuvor ihrem durch Suizid verstorbenen Bruder gehörte. Kurz nach Berlin nimmt sie den gleichaltrigen Politikstudenten Jan mit, der als Anhalter nach Köln will und von dort per Bus nach Nordspanien, um seinen biologischen Vater kennenzulernen. Zufällig landen die beiden diskussionsfreudigen Protagonisten schnell bei dem für Jule sensiblen Thema Suizid; sie reagiert über und setzt ihn am nächstmöglichen Ort wieder ab. – Abends lässt sie einen Mann, der für ihren Oldtimer schwärmt, herein und wird von ihm bedrängt. Glücklicherweise stößt Jan, der sein Handy bei ihr vergessen hat, genau in diesem Moment zu ihr und kann den Angreifer vertreiben. Ein ruhiges Gespräch bei einem Tee entspannt Jule; sie fasst Vertrauen zu Jan und bittet ihn, bei ihr zu übernachten. Morgens lädt sie ihn sogar ein, weiter bei ihr mitzufahren.

Bald schon entspinnt sich ein neuer Disput, diesmal um die Frage, wozu der Mensch von Natur aus neigt – Konkurrenz (Jan) oder Kooperation (Jule)? Sie setzen ihn fort, als sie zeitweilig die Autobahn verlassen und einen Zwangsstopp ausweiten zu einem ausgiebigen Erholungsspaziergang und zur ersten gemeinsam zubereiteten Mahlzeit. Jules Angebot, sie „nochmal 500 Kilometer“ zu begleiten, nimmt Jan gern an. Über Belgien nach Frankreich kommend, fahren sie nur noch Landstraße und entschleunigen weiter. Sie genießen malerische Landschaften, stille Orte und versteckte Rastplätze, so wie sie auch Spaß haben an allem, was rund um die Nahrungsaufnahme an gemeinsamer Routine anfällt. Ihre Gespräche werden persönlicher, wenngleich nicht weniger kontrovers; nach den großen Menschheitsfragen geht es nun um die Beziehung zwischen Mann und Frau – unter anderem darum, was entscheidend ist für ihr Zustandekommen und für ihr Bestehen. Die Realität bleibt nicht ganz außen vor; bei einem der gelegentlichen Telefonate mit Alex setzt Jule ihn ins Bild über ihre Schwangerschaft – und ist von seiner zurückhaltenden Reaktion schwer enttäuscht. Jan versucht sie zu trösten mit einer exquisiten Süßigkeit, einer Tarte aux Pommes, und einer ersten, noch ganz zaghaften zärtlichen Berührung. Es ist nur zu klar, dass beide im Begriff sind, sich ineinander zu verlieben.

Bevor sie sich das gegenseitig gestehen, haben sie Jans Zielort erreicht. In Jules Beisein erblickt er seinen Erzeuger aus der Entfernung, bringt es aber nicht über sich, auf ihn zuzugehen, und fährt weiter mit ihr mit. Nach ihrer Zweitbegegnung mit dem Atlantik, samt Jans eindrucksvollem Premierenritt auf einem Surfboard, und einer Wanderung, von der beide völlig durchnässt und unterkühlt zurückkommen, geben sie endlich ihren Gefühlen nach. Am Morgen beichtet Jule nun auch Jan, dass sie schwanger ist, und wenig später, dass sie sich entschlossen hat, das Kind auszutragen. Er nimmt beides gefasst auf. In Porto erleidet sie eine Blutung, konsultiert einen Gynäkologen und erfährt, dass sie den Embryo verloren hat. Ihrerseits am Ziel angekommen, setzt sie Jan in der Ortsmitte ab, bevor sie weiterfährt zu Alex – mit völlig ungewissem Ausgang. Jan wartet. Erst schläft er im Café ein, dann auf den Treppenstufen des Marktplatzes. Mitten in der Nacht kehrt Jule in ihrem 303 zurück; beide umarmen und küssen sich leidenschaftlich.

08. September 2019 - Klangbilder aus dem Wiesental

Klassische Gitarren- und Trompetenklänge in der Christuskirche

Ingo Ganter studierte an der Musikakademie Basel und dem „International College of Music“ Trompete. Seit 16 Jahren unterrichtet er an der Musikschule Mittleres Wiesental. Dieses Jahr hat Ingo Ganter auch die Leitung der Musikschule übernommen. Als Lead- und Solo-Trompeter spielte er in Big Bands von Peter Herbolzheimer und George Gruntz. In Schopfheim spielte er einige Jahre Salsa in der Formation „Son Como Son“. Mit Piccolotrompete spielt er oft in Kirchen mit Orgel und Orchester.

Andreas Berg, geboren 1968 in Hamm, begann das Spiel der Gitarre zunächst als Autodidakt im Alter von 10 Jahren. Später folgte Unterricht an der Musikschule seiner Heimatstadt und das Studium der Klassischen Gitarre an der Hochschule für Musik Münster. Seit gut 25 Jahren unterrichtet Andreas Berg an Musikschulen, seit 2019 an der Musikschule Mittleres Wiesental. Das Konzertieren ist für ihn fester Bestandteil seiner pädagogischen Arbeit. So blickt er auf inzwischen drei Jahrzehnte als Musiker in allen seinem Instrument verbundenen Genres zurück.

Beide Musiker sind in der Weingegend Kaiserstuhl wohnhaft. Ingo Ganter ist als Winzersohn aufgewachsen, Andreas Berg hat eine Winzerausbildung absolviert und arbeitet mit seiner Frau im eigenen Winzerbetrieb.

Mit Gitarre und Trompete verbinden sich zwei Instrumente, die nicht so oft zusammen zu hören sind. Gespielt werden klassische Werke als Duett und Solo.

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