21. April 2018 - A Capello

Die etwas andere Vokalgruppe – beinahe a cappella

Sie heissen fast wie das, was sie tun: a cappella singen. Und sie tun das, was sie tun, auch etwas anders als alle anderen. Zusammen mit Kontrabass und Percussion bieten die Sängerin und die vier Sänger Swingendes aus dem unerschöpflichen Fundus des Great American Songbook - Standards beispielsweise von Cole Porter, George & Ira Gershwin oder Duke Ellington. Doch nicht nur dabei heben sie sich mit ihren durchwegs eigenen Arrangements von anderen a cappella-Gruppen ab. Die klassischen Jazz-Nummern ergänzen sich durch Abstecher in Latin und Bossa, und auch zum Pop gibt es keine Berührungsangst, wie Bearbeitungen von Eric Clapton- oder Robbie Williams-Nummern beweisen.

Seit geraumer Zeit gewinnt die französische Sprache immer mehr Raum, und im Programm von A Capello begegnet man swingenden Chansons aus der Feder von Michel Fugain, Henri Salvador oder Claude Nougaro. So vermischt sich (fast) Traditionelles mit Anspruchsvollem, ein in langen Jahren gewachsener, so homogener wie unverwechselbarer Gruppenklang mit improvisierten Soloeinlagen. Das breite musikalische Spektrum wird nie zur beliebigen Vielfalt. Ob es nach Big Band klingt, nach Kleinformation oder nach reinem Gesangsensemble: Das etwas Andere bleibt hier immer sich selber treu.

Homepage: www.a-capello.ch

12. Oktober 2018 - Donaudelta

Donaudelta und ein Besuch bei den Bukowina Klöster

Referenten: Martina David-Wenk und Hans-Günter Wenk

Natur, Land und Leute -  Rumänien bietet unendlich viele Eindrücke. Zweimal waren wir im Donaudelta, sind über endlose Wasserstraßen geglitten, haben unzählige Vögel beobachten können und immer wieder die Bekanntschaft von freundlichen und herzlichen Menschen gemacht. Uns hat Rumänien verzaubert.

07. Juli 2018 - Liverpool Beats

Mit Titeln aus den '60ern und '70ern verwirklichen die vier Musiker der 'Liverpool Beats' die Idee des 'Back to the roots‘ – zurück zu den Wurzeln - der Rock- und Popmusik. Selbst groß geworden in den wilden 60ern spielen Günther Schmidt (Gesang, Gitarre, Baß), Andreas 'Andy' Eichin (Baß, Saxophon, Gesang), Rudi Sauer (Schlagzeug) und Hans-Peter Kenz (Gitarre, Keyboards, Gesang) Songs der Rockgrößen der damaligen Zeit: Beatles, Rolling Stones, Spencer Davis Group, Searchers, Everly Brothers, Lords, Animals, Creedence Clearwater Revival, Kinks, Hollies, Uriah heep, Status Quo und viele mehr ... Andy und Günther begannen bereits seit 1964 mit einem wild zusammengewürfelten Instrumentarium in wechselnder Besetzung die Gegend in und um Freiburg musikalisch zu unterhalten und einen großen Fankreis zu gewinnen. Regelmäßige Auftritte in der wilden Aufbruchszeit des Rock’n Roll bescherten den damaligen Mitgliedern einen großen Fankreis und einige musikalische Routine, ehe die Truppe durch Ausbildung, Bundeswehr und Beruf eine längere Pause einlegte. Mitte der 90er trafen sich drei der damiligen Mitglieder wieder zu einer spontanen Session, aus der dann um die Jahrtausendwende durch die Hinzunahme des ‚Nesthäkchens’ Hans-Peter Kenz eine feste Formation entstand, die fast 11 Jahre die südbadische Region rockte. 2011 schließlich ersetzte Rolf Schnura den langjährigen Schlagzeuger Romolo Nieddu, seit 2015 neuer Schlagzeuger Rudi Sauer. Obwohl die Musiker nun nicht mehr gerade ‚Sweet little Sixteen’ sind, merkt man dennoch jedem Song an, dass er mit Engagement, Herzblut, originalgetreu - aber ohne doppelten Boden, CD-Einspielungen oder sonstigen Playbacks - gespielt wird. Egal ob vor großem oder kleinem Publikum — immer steht die Freude an den Songs dieser Ära im Vordergrund. Gelegentlich werden aber auch Songs umarrangiert und etwas dem moderneren Soundempfinden angepasst; manchmal auch zusätzlich mit einem mehrstimmigen Satzgesang versehen, der im Original so gar nicht vorhanden ist. Ein Markenzeichen der ‚Beats’ ist ihr ausgesprochen ausgeprägter Satzgesang. Das Repertoire besteht sowohl aus gängigen Titeln jener Zeit, die jeder kennt und begeistert mitsingen kann als auch aus seltener gespielten Songs, die geschickt eingestreut der Band einen hohen Wiedererkennungswert sichern. Die Stilrichtung startet hierbei bei den Rock’n Rolls der 50er und 60er, geht über den Beat, Rock und tanzbarem Pop bis hin zu der Westcoast-Musik der Staaten (Eagles, Doobie Brothers) der frühen 80er. Dazwischen eingestreut gibt es Balladen zum Träumen, aber auch richtige Rocktitel wie z.B. Status Quo, Uriah Heep, Robert Palmer, Bryan Adams… Ein Abend mit den „Beats“ kann die Stimmbänder sowohl der Band als auch des Publikums sehr beanspruchen – aber die musikalische Reise in die Vergangenheit lohnt die heiseren Stimmen allemal….

Homepage: www.liverpoolbeats.de/

26. Januar 2018 - Mythische Orte

Mythische Orte am Oberrhein - Martin Schulte-Kellinghaus

Das Land am Oberrhein ist die Regio Trirhena, das Belchenland oder das Dreiland. Die Bewohner leben in einer wunderbaren Landschaft, abwechslungsreich und vielfältig. Beiderseits des Rheins liegen darin eingebettet zahlreiche Orte, welche die Menschen schon seit vielen 100 oder gar 1000 Jahren angezogen haben.

Diese Orte sind oft gekennzeichnet durch ihre besonders schöne Lage in der Natur, manche weisen eine uralte Geschichte auf, alle haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Um solche Orte ranken sich oftmals auch Geschichten und Sagen. Volksbräuche haben hier eine lange Tradition. Manches Vergessene wurde wieder entdeckt und neu belebt, andere Bräuche haben sich im Lauf der Jahrhunderte von heidnischen Kulten zu christlichen Riten entwickelt.

In der Region am Oberrhein liegen im badischen Schwarzwald, im schweizerischen Jura und in den französischen Vogesen mehrere Berge mit dem gleichen Namen „Belchen“, französisch „Ballon“. Sprachgeschichtlich gehen die in keltischer Zeit geprägten Namen auf die indogermanische Sprachwurzel „bhel“ zurück, was „glänzend, hell, weiß“ bedeutet. Diese Wurzel liegt auch dem Namen des keltischen Sonnengottes „Belenus“ und dem keltischen Festtag „Beltene“ zugrunde. Drei Belchenberge bilden ein rechtwinkliges Dreieck, welches die Grundlage für ein Kalendersystem bildet. Martin Schulte-Kellinghaus fotografiert seit 15 Jahren die entsprechenden Sonnenaufgänge.

Das Basler Münster ist mit seinem Grundriss ausgerichtet zum Sonnenaufgang nach der Sommersonnenwende, die gleiche Ausrichtung hatte schon das keltische Heiligtum an dieser Stelle auf dem Münsterhügel. Ein ganz besonderes Erlebnis sind an diesem Tag die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne in der Münsterkrypta.

Auf der Schauenburgerfluh stehen die Grundmauern eines gallorömischen Umgangstempels, welche ausgerichtet sind nach dem Sonnenaufgang an Cerealis (Mitte April), einem wichtigen Fest der gallorömischen Bevölkerung in Augusta Raurica.

In Ettenheimmünster wurde einst der iroschottische Mönch Landelin erschlagen. An dieser Stelle stand bis zur Säkularisation ein großes Kloster, hier sprudelt eine heilige Quelle, die von der Bevölkerung auch heute intensiv genutzt wird. Am Landelinstag (Sonntag nach 21.9.) findet eine große Reiterwallfahrt mit Pferdesegnung statt.

In wunderbarer Lage auf dem Berg bei Nimburg liegt eine alte Kirche. Gleich daneben entspringt eine Quelle, der „Kindlesbrunnen“. Noch vor 100 Jahren erzählten sich die Dorfbewohner, dass dort die Kinder herkommen.

Auf dem Odilienberg steht die sagenumwobene Heidenmauer, bei einer Quelle errichtete Odilie ein Kloster, welches auch heute noch einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Frankreichs ist.

Im Wald von Banney in der Nähe des berühmten Kloster Luxeuil liegen die sieben heiligen Quellen. Ihnen werden Heilkräfte nachgesagt und sie sollen eine Projektion des Sternbildes des großen Bären sein.

Mit dem Vortrag wird eine Reise zu diesen Orten hin unternommen. Diese Reise führt den Dreilandbewohner durch eine einzigartige Landschaft am Oberrhein. Diese Reise kann zu Inseln der Ruhe führen und kann eine Reise zu sich selbst werden. Diese Reise soll zu einem Bewusstsein einer reichen gemeinsamen Kultur jenseits der aktuellen politischen Grenzen führen, einer faszinierenden Kultur in einem gemeinsamen Lebensraum am Oberrhein.

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Portrait des Referenten

Dr. Martin Schulte-Kellinghaus lebt seit 40 Jahren in Südbaden. Nach dem Studium der Naturwissenschaften in Freiburg arbeitete er als Lehrer in Rheinfelden. Später wandte er sich seiner Leidenschaft zu, der Fotografie.

Zahlreichen Reisen führten ihn durch Europa, nach Nordamerika und Neuseeland. Er ist mit dem Hausboot unterwegs auf Kanälen, auf dem Jakobsweg pilgerte er von Deutschland nach Santiago de Compostela. Seine faszinierenden Fotos wurden in über 30 Bildbänden veröffentlicht, mit Multivisionsshows begeisterte er schon viele tausend Zuschauer in Deutschland. Seine Liebe gilt genauso der Heimat am Oberrhein. Er verwirklicht hier zahlreiche Reportagen und interessante Fotoarbeiten, vom Jugendtheater bis zu dem bekannten großen Projekt „Mythische Orte am Oberrhein“.

 

24. November 2017 - Deutschland

Roswitha Endlicher - „Ich fahre mit dem Rad rund um Deutschland“ 
 Das war die spontane Antwort auf die Frage meines Chefarztes, was ich in meiner neu gewonnenen Freiheit- Freizeit tun würde.
 Schon früh eine Familie gegründet, später die Ausbildung zur Krankenschwester und viele Jahre im Schichtdienst gearbeitet lassen Wünsche wachsen. Im Mai 2014 begann die grenzenlose Freiheit denn ich bin Rentnerin geworden, brauchte nicht mehr auf den Dienstplan zu schauen, um meine Interessen wahrzunehmen.
In diesem Jahr wollte ich zuerst den Jakobsweg von Sevilla nach Santiago de Compostela zu Ende laufen, was zuvor nur in Etappen möglich war.
Genug Zeit, um meine grosse Tour zu planen, die ich im Sommer 2015 begann und 2016 abschloss. Die Grenzen Deutschlands so nah wie möglich zu erfahren, Menschen begegnen und die Natur geniessen.
 
Als Wahl Schopfheimerin freue ich mich davon zu erzählen und Interessierte mitzunehmen auf die spannende Reise.

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