24. November 2017 - Deutschland

Roswitha Endlicher - „Ich fahre mit dem Rad rund um Deutschland“ 
 Das war die spontane Antwort auf die Frage meines Chefarztes, was ich in meiner neu gewonnenen Freiheit- Freizeit tun würde.
 Schon früh eine Familie gegründet, später die Ausbildung zur Krankenschwester und viele Jahre im Schichtdienst gearbeitet lassen Wünsche wachsen. Im Mai 2014 begann die grenzenlose Freiheit denn ich bin Rentnerin geworden, brauchte nicht mehr auf den Dienstplan zu schauen, um meine Interessen wahrzunehmen.
In diesem Jahr wollte ich zuerst den Jakobsweg von Sevilla nach Santiago de Compostela zu Ende laufen, was zuvor nur in Etappen möglich war.
Genug Zeit, um meine grosse Tour zu planen, die ich im Sommer 2015 begann und 2016 abschloss. Die Grenzen Deutschlands so nah wie möglich zu erfahren, Menschen begegnen und die Natur geniessen.
 
Als Wahl Schopfheimerin freue ich mich davon zu erzählen und Interessierte mitzunehmen auf die spannende Reise.

26. Januar 2018 - Mythische Orte

Mythische Orte am Oberrhein - Martin Schulte-Kellinghaus

Das Land am Oberrhein ist die Regio Trirhena, das Belchenland oder das Dreiland. Die Bewohner leben in einer wunderbaren Landschaft, abwechslungsreich und vielfältig. Beiderseits des Rheins liegen darin eingebettet zahlreiche Orte, welche die Menschen schon seit vielen 100 oder gar 1000 Jahren angezogen haben.

Diese Orte sind oft gekennzeichnet durch ihre besonders schöne Lage in der Natur, manche weisen eine uralte Geschichte auf, alle haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Um solche Orte ranken sich oftmals auch Geschichten und Sagen. Volksbräuche haben hier eine lange Tradition. Manches Vergessene wurde wieder entdeckt und neu belebt, andere Bräuche haben sich im Lauf der Jahrhunderte von heidnischen Kulten zu christlichen Riten entwickelt.

In der Region am Oberrhein liegen im badischen Schwarzwald, im schweizerischen Jura und in den französischen Vogesen mehrere Berge mit dem gleichen Namen „Belchen“, französisch „Ballon“. Sprachgeschichtlich gehen die in keltischer Zeit geprägten Namen auf die indogermanische Sprachwurzel „bhel“ zurück, was „glänzend, hell, weiß“ bedeutet. Diese Wurzel liegt auch dem Namen des keltischen Sonnengottes „Belenus“ und dem keltischen Festtag „Beltene“ zugrunde. Drei Belchenberge bilden ein rechtwinkliges Dreieck, welches die Grundlage für ein Kalendersystem bildet. Martin Schulte-Kellinghaus fotografiert seit 15 Jahren die entsprechenden Sonnenaufgänge.

Das Basler Münster ist mit seinem Grundriss ausgerichtet zum Sonnenaufgang nach der Sommersonnenwende, die gleiche Ausrichtung hatte schon das keltische Heiligtum an dieser Stelle auf dem Münsterhügel. Ein ganz besonderes Erlebnis sind an diesem Tag die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne in der Münsterkrypta.

Auf der Schauenburgerfluh stehen die Grundmauern eines gallorömischen Umgangstempels, welche ausgerichtet sind nach dem Sonnenaufgang an Cerealis (Mitte April), einem wichtigen Fest der gallorömischen Bevölkerung in Augusta Raurica.

In Ettenheimmünster wurde einst der iroschottische Mönch Landelin erschlagen. An dieser Stelle stand bis zur Säkularisation ein großes Kloster, hier sprudelt eine heilige Quelle, die von der Bevölkerung auch heute intensiv genutzt wird. Am Landelinstag (Sonntag nach 21.9.) findet eine große Reiterwallfahrt mit Pferdesegnung statt.

In wunderbarer Lage auf dem Berg bei Nimburg liegt eine alte Kirche. Gleich daneben entspringt eine Quelle, der „Kindlesbrunnen“. Noch vor 100 Jahren erzählten sich die Dorfbewohner, dass dort die Kinder herkommen.

Auf dem Odilienberg steht die sagenumwobene Heidenmauer, bei einer Quelle errichtete Odilie ein Kloster, welches auch heute noch einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Frankreichs ist.

Im Wald von Banney in der Nähe des berühmten Kloster Luxeuil liegen die sieben heiligen Quellen. Ihnen werden Heilkräfte nachgesagt und sie sollen eine Projektion des Sternbildes des großen Bären sein.

Mit dem Vortrag wird eine Reise zu diesen Orten hin unternommen. Diese Reise führt den Dreilandbewohner durch eine einzigartige Landschaft am Oberrhein. Diese Reise kann zu Inseln der Ruhe führen und kann eine Reise zu sich selbst werden. Diese Reise soll zu einem Bewusstsein einer reichen gemeinsamen Kultur jenseits der aktuellen politischen Grenzen führen, einer faszinierenden Kultur in einem gemeinsamen Lebensraum am Oberrhein.

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Portrait des Referenten

Dr. Martin Schulte-Kellinghaus lebt seit 40 Jahren in Südbaden. Nach dem Studium der Naturwissenschaften in Freiburg arbeitete er als Lehrer in Rheinfelden. Später wandte er sich seiner Leidenschaft zu, der Fotografie.

Zahlreichen Reisen führten ihn durch Europa, nach Nordamerika und Neuseeland. Er ist mit dem Hausboot unterwegs auf Kanälen, auf dem Jakobsweg pilgerte er von Deutschland nach Santiago de Compostela. Seine faszinierenden Fotos wurden in über 30 Bildbänden veröffentlicht, mit Multivisionsshows begeisterte er schon viele tausend Zuschauer in Deutschland. Seine Liebe gilt genauso der Heimat am Oberrhein. Er verwirklicht hier zahlreiche Reportagen und interessante Fotoarbeiten, vom Jugendtheater bis zu dem bekannten großen Projekt „Mythische Orte am Oberrhein“.

 

23. September 2017 - Restrisiko

Kabarett RestRisiko mit dem Programm: „Ich schwimm so frei“


Das in jeder Hinsicht grenzüberschreitende deutsch-schweizerische RestRisiko präsentiert mit dem Programm „ich schwimm so frei!“ im Reformationsjahr 2017 ein kabarettistisches Theaterstück nicht nur für möchte-gern Reformatoren, sondern auch für katholische- und überhaupt-nicht Kirchgänger und für ganz normale Menschen, die sich auf einen satirischen Blick auf Freiheit, Reichtum, Migration und Reformen einlassen möchten. Das RestRisiko nimmt politische, kirchliche und persönliche Ereignisse und Bewegungen aufs Korn.

Das Kabarett RestRisiko mit Schweiz-Deutscher Besetzung singt und spielt mit Ronald Kaminsky (Parasitenforscher und Gründer des RestRisikos), Tina Zimm (Bibliothekarin und Sopranistin mit Doppelpass), Esther Deiss (Rhythmiklehrerin und das musikalische Herz des RestRisikos) und Roland Degen (Biologe und KreativKopf). Das RestRisiko hat in vergangenen Jahren sowohl mit Kabarett-Programmen ("SOS-Aufrecht untergehen", "Bitte hächeln") als auch mit Weihnachtstheatern für  Familien ("Bombenalarm im Backofen", "die -eiligen Könige") in Theatern, Kulturcafes, Kneipen und Kirchen begeistert (Presse: „Witz und tiefgründiger Humor“, „musikalische Vielfalt“, „RestRisiko begeisterte das Publikum“, „angriffslustiges Politkabarett mit Wortwitz und starken musikalischen Nummern“, „viel Spielwitz und bissiger Humor“).

Mitveranstalter: Evangelisch-Lutherische Kirche Steinen

13. Oktober 2017 - Atlantikküste

Ein Multimedia-Vortrag von Birgit Westhauser - Radtouren an der französischen Atlantikküste

Großartige Stimmungen lassen den Radreisenden staunen: Fantastische Küsten, Steilklippen. Pilat, die größte Düne Europas, Inseln, die nur bei Ebbe erreichbar sind. Grottendörfer und auch die Stadt Bordeaux liegen auf dem Weg. Ebenso prägen spannende Tiererlebnisse eine hochsommerliche Reise  mit Campingbus und Fahrrad. Ein Multimedia-Vortrag von Birgit Westhauser.



Zur Person:
Birgit Westhauser, geb.1953, wohnhaft seit 6 Jahren in Inzlingen, Yoga-Lehrerin, Freizeitfotografin. Unzählige lange Alleinreisen mit Campingbus, Fahrrad und Bergstiefeln vorwiegend in weiten Teilen Europas.

29. Juli 2017 - Steffi Lais Band

Steffi Lais Band bei Musik im Garten

Die vierköpfige Band um Frontsängerin Steffi Lais macht mit ihrem energiegeladenen Repertoire aus zeitlosen Soul-, Pop- und Discoklassikern vor allem eines: sich selbst eine Freude. Gespielt wir nur, was allen Musikern gefällt, und dies mit enormer, erfrischender Begeisterung, die sich schnell auf die Zuhörer überträgt. Schon seit Jahrzehnten machen die Vier zusammen in unterschiedlichsten Besetzungen Musik - charmant, schnörkellos und herrlich authentisch versprüht die Steffi Lais Band Tanzlust und gute Laune.

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